Neue Maschen fürs Museum: Jägerhof bekommt eine Strickbibliothek

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Dresden - Stricken liegt wieder im Trend. Es ist kein "Oma-Hobby" mehr, stattdessen greifen immer mehr junge Menschen zur Wolle und nehmen Maschen auf. Passend dazu hat das Museum für Sächsische Volkskunst der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) eine öffentliche Strickbibliothek eingerichtet. Am Samstag wird sie mit einer "Langen Nacht des Strickens" ab 16 Uhr im Jägerhof eröffnet.

Infos zum Stricken gibt's ab sofort in der Strickbibliothek im Jägerhof.
Infos zum Stricken gibt's ab sofort in der Strickbibliothek im Jägerhof.  © Mona Knorr/SKD

Häkeln und Stricken - was galt das lange Zeit als verstaubt! Doch das scheint vorbei zu sein: Vor allem junge Menschen entdecken die Handwerkskunst mit Garn und Wolle wieder neu.

Das Museum für Sächsische Volkskunst trägt dem Rechnung: Seit einigen Monaten ist dort eine dauerhafte und öffentliche Strickbibliothek entstanden. Sie enthält Bücher und Hefte mit Strickanleitungen von etwa 1920 bis heute – gespendet von Menschen aus Dresden und Umgebung.

Integriert sind Strickgeschichten, die das Museum gesammelt und dokumentiert hat, sie drehen sich um das Selbermachen und zeigen, wann, wie, wo, warum und von wem gestrickt wurde.

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Eröffnet wird die Bibliothek nach der samstäglichen Stricknacht am Sonntag, 1. November, ab 11 Uhr mit einem Vortrag der Stifterin Ebba D. Drolshagen unter dem Titel "Der rote Faden – Geschichten über die Geschichte des Strickens".

Künftig können Kreative ab 6. November jeden Freitag von 14 bis 17 Uhr unter dem Motto "Freitags wird gestrickt" zum Stricken im Jägerhof zusammenkommen.

Titelfoto: Mona Knorr/SKD

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