Neues "Wohnzimmer" für die Gläserne Frau im Hygiene-Museum

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Dresden - Die Gläserne Frau zieht um - zumindest ein bisschen. Nach über 20 Jahren bekommt die wohl bekannteste Bewohnerin des Deutschen Hygiene-Museums in Dresden ein komplett neues "Wohnzimmer".

Die Gläserne Frau gehört zu den bekanntesten Exponaten.
Die Gläserne Frau gehört zu den bekanntesten Exponaten.  © imago/jmfoto

Der "Körperbilder"-Raum, Herzstück der Dauerausstellung und Publikumsmagnet, soll moderner, interaktiver und näher an aktuellen Themen sein.

Statt nur zu schauen, sollen Besucher künftig stärker einbezogen werden und sich mit ihrem eigenen Körperbild auseinandersetzen. "Körperbilder sind immer auch Menschenbilder - und wie wir uns selbst und andere wahrnehmen, bestimmt, wie wir miteinander umgehen", sagt Museumsdirektorin Iris Edenheiser (48).

Auch beim Zugang legt das Museum nach: Geplant sind barrierefreie Wege, tastbare Exponate sowie neue Audio- und visuelle Angebote.

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Der Umbau hat seinen Preis: Insgesamt stehen rund 845.000 Euro zur Verfügung. Knapp 470.000 Euro kommen vom Bund, weitere 375.000 Euro steuert eine private Stiftung bei.

Der Raum gilt für das Hygienemuseum als Zuschauermagnet.
Der Raum gilt für das Hygienemuseum als Zuschauermagnet.  © Eric Münch
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Iris Edenheiser (48) möchte Besucher anregen, über ihre eigenen Körper- und Menschenbilder nachzudenken.
Iris Edenheiser (48) möchte Besucher anregen, über ihre eigenen Körper- und Menschenbilder nachzudenken.  © Eric Münch

Die Eröffnung ist für November 2027 geplant. Bis dahin bleibt die alte Ausstellung so lange wie möglich für Besucher zugänglich.

Titelfoto: Montage: Eric Münch, IMAGO/jmfoto

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