Blockade-Aktion in Dresden: Klimaaktivisten wollen am Straßburger Platz ein Zeichen setzen

Dresden - Klimaaktivisten wollen am Donnerstagnachmittag den Straßburger Platz lahmlegen.

Am Straßburger Platz will die Gruppe "Extinction Rebellion" ein Zeichen für Elektromobilität setzen. (Archivbild)  © Eric Münch

Die Gruppe "Extinction Rebellion Dresden" kündigte am Mittwoch an, um 16.30 Uhr mit der Blockade der Straßen direkt neben der Gläsernen Manufaktur beginnen zu wollen.

Mit ihrer angemeldeten Aktion wollen sich die Klimaaktivisten nach eigenen Angaben für den Ausbau der Elektromobilität einsetzen.

Der Ort für die Straßenblockade sei dabei bewusst gewählt: "Hier lief im Dezember 2025 das letzte Elektroauto vom Band, bevor aus der Fabrik ein Innovationscampus für Zukunftstechnologien wird."

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Anlass für den Protest seien Äußerungen von Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (51, CDU) auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) im vergangenen Jahr, wo er das geplante Verbrenner-Aus ab 2035 als "Irrweg" bezeichnete und sich für "Technologieoffenheit" statt "pauschaler Verbote" aussprach.

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"Herr Kretschmer nennt das Ende des Verbrennungsmotors einen 'Irrweg' – ausgerechnet hier in Dresden, wo an der Gläsernen Manufaktur bis vor Kurzem sehr gute Elektroautos gebaut wurden. Das ist zynisch gegenüber allen, die hier ihre Zukunft in echte Klimatechnologie investiert haben. 'Technologieoffenheit' ist in Wahrheit oft nur ein anderes Wort für Stillstand – und Stillstand kostet uns Geld, Gesundheit und Zukunft", erklärte Christian Bläul (44) von "Extinction Rebellion".

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