Budapester Brücke hat diese Nacht richtig Stress: Belastungstest "bislang einmalig" in Deutschland

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Dresden - Das Bangen um die Standfestigkeit der Brücke Budapester Straße geht weiter. Nachdem vergangenen Donnerstag die Notstützen angepresst wurden, beginnt in der Nacht von Montag zu Dienstag der eigentliche Brücken-Stresstest.

TU-Professor Steffen Marx (57) neben einem Neigungssensor.
TU-Professor Steffen Marx (57) neben einem Neigungssensor.  © Norbert Neumann

Das bedeutet: Zwischen 19 und 5 Uhr bringen vier Schwerlastfahrzeuge bis zu 326 Tonnen Gewicht auf die Brücke.

Dabei wird das Bauwerk messtechnisch überwacht, unter anderem mit 122 Schall-, 64 Dehnungs- und 32 Neigungssensoren.

"Wir beobachten Risse, Dehnungen und Durchbiegungen. Wenn wir Pech haben, gibt es neue Spanndrahtbrüche", sagt TU-Professor Steffen Marx (57) vom beteiligten Unternehmen MKP.

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Ein Belastungstest in dieser Größenordnung sei "bislang einmalig" in Deutschland, erklärt Marx. "Er wird aber völlig unspektakulär ablaufen, davon bin ich überzeugt."

Seit Donnerstag stabilisieren Notstützen das Bauwerk.
Seit Donnerstag stabilisieren Notstützen das Bauwerk.  © Norbert Neumann
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Die Brücke muss einiges aushalten!
Die Brücke muss einiges aushalten!  © Norbert Neumann

Schwerlastfahrzeuge befahren Brückenzüge und Daten werden gesammelt

Zunächst befahren die Schwerlastfahrzeuge Brückenzug C, heute ist Brückenzug A an der Reihe. Wurden genügend Daten gesammelt, geht's an die Auswertung.

Danach wird entschieden, inwiefern - und wie lange - die baufällige Brücke noch genutzt werden kann.

Titelfoto: Norbert Neumann

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