Dresdner Mensa-Chef kann Erfolg bei Fehlalarmen vermelden, doch ein Problem bleibt
Dresden - Aufatmen beim Chef der Neuen Mensa! Schon seit mehreren Monaten gab es in dem denkmalgeschützten Gebäude an der Bergstraße in Dresden-Räcknitz keinen Fehlalarm mehr. Doch ein Problem bleibt.
"Die Lüftungsanlage bereitet uns noch immer Sorgen, weil sie nicht stark genug ist und zu wenig Luftaustausch bietet", erzählt Michael Rollberg (44), Geschäftsführer des Dresdner Studentenwerks, im Gespräch mit TAG24.
Da der Speisesaal kaum Fenster zum Öffnen besitze, werde die Luft je nach Auslastung schnell stickig und es komme zum Hitzestau. "Dann kann es schnell wie in der Schulturnhalle nach der zehnten Stunde riechen", beschreibt Rollberg.
Bislang sei es dem Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) als Bauherr noch nicht gelungen, eine Lösung zu finden.
Dagegen hätten die vermehrten Fehlalarme durch technische Nachsteuerungen beseitigt werden können. "Es wurden andere Meldertypen verbaut, die Sensibilität angepasst und eine Abhängigkeit hergestellt, sodass für eine Alarm-Auslösung mehrere Melder auslösen müssen."
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Dem Studentenwerks-Chef zufolge konnte die zwischenzeitlich eingeführte Kulanzregelung wieder abgeschafft werden. Aufgrund der Fehlalarme hatten Studenten die Möglichkeit, sich in solchen Fällen den Kaufpreis ihres stehengelassenen Essens zurückerstatten zu lassen.
Titelfoto: Montage: Sebastian Kahnert/dpa, Thomas Türpe
