Das wünschen sich Dresdens Gastwirte vor der großen BUGA
Dresden - Schon vor der Bundesgartenschau (BUGA) im Jahr 2033 soll Dresden grüner werden. Das haben sich Wirte und Hoteliers des Verbandes DEHOGA, der BUGA-Förderverein, der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Sachsen sowie das Unternehmen Haus- und Landschaftsspezialdienste Dresden (HSD) auf die Fahnen geschrieben.
"Die Stadt braucht mehr schattige und kühle Plätze. Bei der letzten Hitzewelle haben wir sofort gespürt: Ist es zu heiß, sinken die Gästezahlen", so Jens Dzurny (47), Geschäftsführer des Lokals "Wilma Wunder" am Altmarkt.
Bei ihm spenden nicht nur die Arkaden Schatten. Auch ein Olivenbaum in einem Spezialtopf soll Schule machen.
Die Dresdner Firma HSD hat sich unter der Marke "heller" Pflanzgefäße mit "Gießautonomie" patentieren lassen - kurz genannt "podd".
"Das doppelwandige, transportable Gefäß ist mit soviel Wasser gefüllt, dass die Pflanze bis zu zwölf Wochen versorgt wird. Der größte Podd hat einen Wasserspeicher für 135 Liter", erklärt Geschäftsführer Dirk Hoffmann (55).
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Müssen Regulierungen gelockert werden?
"Gerade auf Plätzen wie dem Altmarkt oder dem Neumarkt, die sich im Sommer aufheizen, könnten so Bäume Schatten spenden, ohne dass sie zwei-, dreimal pro Woche gegossen werden müssen", wünscht sich DEHOGA-Geschäftsführer Axel Klein (57) 100 Podd-Bäume bis zur BUGA.
Allein: Ein XXL-Podd mit Ummantelung (ohne Baum) kostet 5500 Euro. Und: "Auf dem Neumarkt darf eine Bepflanzung nicht höher als 1,20 Meter sein. Solche Regulierungen müssen gelockert werden", fordert Hilton-Manager Martin Raich (58).
Titelfoto: Bildmontage: Steffen Füssel
