Dresdens Räumungsdienste: 52 Mitarbeiter im Dauereinsatz

Dresden - Am Dienstag zwischen 2 und 21 Uhr gaben sie alles, um Dresdens Straßen eisfrei zu halten. 52 Mitarbeiter der kommunalen und privaten Räumungsdienste waren mit ebenso vielen Streufahrzeugen in der Stadt unterwegs.

Die Serpentinen in Dölzschen blieben tagsüber gesperrt.
Die Serpentinen in Dölzschen blieben tagsüber gesperrt.  © Holm Helis

Ihr Einsatz? Ein voller Erfolg! Schließlich blieb die Stadt von großen Karambolagen verschont.

Einige Straßen, wie der Veilchenweg am Elbhang und die Serpentinen in Dölzschen, wurden gesperrt. Auch der Christmas Garden (Pillnitz) blieb wegen Glatteiswarnung für alle Besucher geschlossen.

Bis Dienstagabend registrierte die Polizei 65 Unfälle mit sechs Verletzten. Die meisten ungewollten Rutschpartien fanden im Dresdner Umland statt.

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So stürzte in Tharandt eine Radfahrerin (43) auf vereister Fahrbahn, musste mit Verletzungen ins Krankenhaus.

In den allermeisten Fällen wurden die Ordnungshüter aber nur zu Blechschäden gerufen. So bei einem Ford Focus (Fahrer: 65), der in Freital gegen ein Schild rauschte.

Auch die Straßenräumer kämpfen mit dem Eis

Um die 52 Streu- und Räumfahrzeuge waren am Dienstag im Dresdner Stadtgebiet im Einsatz.
Um die 52 Streu- und Räumfahrzeuge waren am Dienstag im Dresdner Stadtgebiet im Einsatz.  © Holm Helis

Sogar die Straßenräumer selbst wurden Opfer der Spiegelglätte. In Glashütte rutschte der Fahrer (36) eines Räumfahrzeugs am Straßenrand gegen einen Opel Zafira. Die beiden Autofahrer blieben aber unverletzt.

Titelfoto: Holm Helis

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