Forscher testen Nebelduschen zum Kühlen des Stadtklimas

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Dresden - Abkühlung gefällig? Seit Anfang Juni stehen zwei Trinkbrunnen mit Nebeldusche in der Innenstadt. Auf Knopfdruck entsteht feiner Wassernebel - herrlich erfrischend. Doch helfen Nebelduschen auch dem Stadtklima? Das wollen Uni-Forscher wissen.

Forscher Marc Schwöbel (25) betreut die Software.
Forscher Marc Schwöbel (25) betreut die Software.  © Foto Koch

Für ein Forschungsprojekt haben sie drei Wassernebel-Anlagen auf dem Unigelände installiert: am Chemie-Bau, beim Atrium am Rosengarten und am Medizinisch-Theoretischen Zentrum (MTZ) der Uniklinik. Sie sollen an heißen Tagen bei über 27 Grad von 10 bis 17 Uhr in Betrieb gehen.

"In Tropennächten kühlen Räume kaum ab, Arbeitsplätze sind nur eingeschränkt nutzbar und auch im urbanen Freiraum sind kühle Oasen rar", erklären die Forscher.

Man wolle herausfinden, ob Nebelduschen aufgeheizte Stadträume nachhaltig abkühlen können.

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An dem Projekt arbeiten gleich mehrere Professuren (Landschaftsbau, Wasserbau, Meteorologie, Siedlungswasserwirtschaft) mit. Sie wollen auch untersuchen, wie man die Wasserzerstäuber möglichst mit Regen- statt Trinkwasser betreiben kann.

Hier kühlt sich einer der beteiligten TU-Forscher im Wassernebel ab.
Hier kühlt sich einer der beteiligten TU-Forscher im Wassernebel ab.  © picture alliance/dpa
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"Es soll eine gesteuerte Verwendung des Wassers zur Verdunstung im Sommer und zur Grundwasserneubildung in kühleren Monaten möglich sein", heißt es. Neugierige sind eingeladen, die Anlagen zu testen - nur nicht im Innenhof des Uniklinik-Gebäudes. Da dürfen nur Mitarbeiter rein.

Titelfoto: Bildmontage: Foto Koch / picture alliance/dpa

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