Geburtenknick fordert seinen Tribut: Stadt will elf weitere Kitas schließen
Dresden - Der Geburtenknick fordert in Dresden seinen Tribut: Weil es zu viele Kita-Plätze gibt, sollen nach teils bereits erfolgter Schließung von "Container-Kitas" noch weitere elf kommunale Einrichtungen dichtmachen. Es werden nicht die letzten sein.
Seit 2017 werden immer weniger Kinder geboren. 2016 waren es noch mehr als 6400 Babys, 2024 nur noch gut 4100. Nun soll es zwar zur Trendwende kommen, die Kurve wieder leicht ansteigen.
Doch werden mit erwarteten 5190 Geburten im Jahr 2040 längst nicht frühere Niveaus erreicht.
Ende 2025 stand einem Bedarf von etwa 25.300 Plätzen einem Angebot von fast 31.000 Plätzen gegenüber.
Darum sollen nach der Schließung von "Container-Kitas" mit geringer Auslastung weitere elf insbesondere baulich verschlissene Häuser bis spätestens 2031 schließen.
Betroffen sind die Neustadt, Klotzsche, Loschwitz, Leuben, Plauen und Blasewitz. Für künftige Schließungen soll eine Bewertungsmatrix (Gebäude, Auslastung, Zukunft, Besonderheiten) herhalten.
Laut Stadträten, die noch zustimmen müssen, macht die Verwaltung aber keinen Kahlschlag, sondern berücksichtigt einen Puffer.
Titelfoto: Stefan Häßler
