Große Bieter-Schlacht in Dresden: Diese Objekte kamen unter den Hammer
Dresden - In Dresden wurde am Mittwoch fleißig um die Wette geboten. 61 Immobilien standen bei der Herbst-Auktion der Sächsischen Grundstücksauktionen AG (SGA) auf der Liste.
Der Saal im Hygiene-Museum war nahezu voll - nicht nur Kaufinteressenten wollten dabei sein, auch zahlreiche Zuschauer verfolgten das Geschehen.
Zunächst ging es allerdings erstaunlich nüchtern zu: Es gab rechtliche Hinweise und genaue Details zu jedem Haus. Was auf den ersten Blick etwas trocken wirkt, ist Pflichtprogramm - schließlich sollen alle Bieter genau wissen, worauf sie sich einlassen. Erst danach fiel der Startschuss fürs Bieten.
Und dann wurde es plötzlich spannend. Mit Karten meldeten sich die Interessenten zu Wort, auch telefonisch und mit zuvor eingereichten schriftlichen Geboten konnte mitgeboten werden. Die Karten gab es erst nach Identitäts- und Bonitätsprüfung - Geldwäschekontrollen inklusive.
Schon bei der ersten Immobilie zeigte sich, dass die Mindestpreise nicht das Ende der Fahnenstange sein müssen: Ein Mehrfamilienhaus in Meißen startete bei 550.000 Euro und wurde schließlich für 668.000 Euro zugeschlagen.
Der Auktionshammer durfte dabei natürlich nicht fehlen.
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Kirche, Forstschule und Jugendherberge: Auktion geht in Leipzig weiter
Zu den ungewöhnlicheren Objekten der Herbstauktionen in Dresden und Leipzig gehören unter anderem zwei Kirchen in Sachsen-Anhalt, eine ehemalige Forstschule, eine alte Jugendherberge im Erzgebirge sowie das ehemalige "Haus der Deutsch-Sowjetischen-Freundschaft" in Zwickau.
Der zweite Teil der Auktion findet am Freitag im Leipziger Marriott Hotel am Hallischen Tor statt.
Titelfoto: Bildmontage: Eric Münch
