Grünphasen-Ärger in Dresden: ADFC beklagt "Bettelampeln"

Dresden - Der Ampel-Ärger geht weiter: Kurze Grünphasen machen Fußgängern das Leben schwer, aber auch Radfahrer fühlen sich von Dresdens Ampelschaltungen benachteiligt. Der Radlerverein ADFC beklagt sogenannte "Bettelampeln".

"Bettelampeln" wie an der Washingtonstraße stören den ADFC.  © Petra Hornig

"Generell sehen wir bei den Ampelschaltungen in Dresden noch deutlichen Verbesserungsbedarf", sagt ADFC-Referent Jonas Geyer (28) gegenüber TAG24.

"Der Fuß- und Radverkehr wird häufig durch Ampeln systematisch benachteiligt. Vor allem möchten wir an dieser Stelle auf sogenannte Bettelampeln aufmerksam machen."

Etwa an der Kreuzung Washingtonstraße/An der Flutrinne in Kaditz müssen Radfahrer und Fußgänger eine Grünphase erst über den Taster anfordern - und dann oft lange warten.

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"Aus unserer Sicht sollten deshalb in der Stadt die Ampelschaltungen stärker aus der Perspektive des Rad- und Fußverkehrs betrachtet werden."

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Doch laut Stadt werden Ampeln vor allem so geschaltet, dass der ÖPNV beschleunigt wird. "An allen Ampeln im Zuge von Strecken des öffentlichen Personennahverkehrs wird dieser bevorrechtigt."

An Hauptverkehrsstraßen sollen Autofahrer auch ganz bewusst "Grüne Wellen" erhalten.

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