Immer mehr ambulante OPs am Uniklinikum Dresden: Krankenhaus reagiert

Dresden - Immer mehr Patienten werden am Uniklinikum Dresden ambulant operiert - und können so noch am selben Tag nach Hause. Im ersten Halbjahr dieses Jahres gab es bereits mehr als 5100 solcher Eingriffe.

Die Uniklinik schafft es so, noch besser für ihre Patienten zu sorgen.  © UKDD/Michael Kretzschmar

Das sind knapp 1000 mehr als im Vorjahreszeitraum. Das Uniklinikum baut deshalb sein Ambulantes OP-Zentrum (AOPZ) weiter aus: Vier OP-Säle stehen dort inzwischen zur Verfügung.

Im ersten Halbjahr wurden hier mehr als 650 Eingriffe durchgeführt - mehr als doppelt so viele wie 2025.

Der Vorteil: Stationäre Kapazitäten werden für schwerere Fälle frei.

Dresden Lokal Zwangspause in Dresden: Warum ein Nachtzug über acht Stunden am Hauptbahnhof stehen musste

"Die stete Weiterentwicklung der Medizin ermöglicht es, immer mehr Eingriffe bei höchster Qualität ambulant durchzuführen", sagt Prof. Uwe Platzbecker (56), Medizinischer Vorstand des Uniklinikums.

Anzeige

Auch beim Personal wird aufgestockt: Seit Mai können sich Medizinische Fachangestellte an der Carus Akademie erstmals gezielt für das ambulante Operieren weiterbilden.

In Sachsen ist das derzeit das einzige entsprechende Angebot.

Mehr zum Thema Dresden Lokal: