Kindergarten? Kommt nicht mehr in die Tüte! 4500 junge Dresdner zu Schulkindern "befördert"

Dresden - An die Stifte, fertig, los! Wenn Schulranzen und Zuckertüten größer als die Kinder sind, ist klar: Für etwa 4500 Erstklässler in Dresden steht der erste Schultag bevor.

Um die Erstklässler gebührend zu empfangen, hatten die Grundschullehrer die Klassenzimmer vorab geschmückt.  © Ove Landgraf

So tummelten sich am Samstag an der 117. Grundschule "Ludwig Reichenbach" die aufgeregten Schulanfänger mit gebastelten Unikat- oder gelben Katzen-Print-Zuckertüten auf der Reichenbachstraße.

Um die frischgebackenen Grundschüler gebührend willkommen zu heißen, hatten die Lehrer vorab sogar die Klassenräume dekoriert. Dabei hat jedes Kind eine kleine Zuckertüte, ein Schulanfangs-Heft "Emil kommt zur Schule" sowie ein individuell gestaltetes Namensschild bekommen.

Auch Bildungsbürgermeister Jan Donhauser (57, CDU) wünschte den Schülern, ob Groß oder Klein, "einen erfolgreichen Schulbeginn".

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Durchschnittlich sind Dresdens Abc-Schützen auch in diesem Jahr sechs Jahre alt. Wie viele Kinder im Schuljahr 2026/27 vorzeitig eingeschult wurden, kann das Kultusministerium noch nicht sagen. Vor fünf Jahren waren es noch 62, im vergangenen Jahr lediglich 44. Dabei wurden 2025 noch 4866 Knirpse eingeschult.

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Nach der feierlichen Schuleinführung an der 117. Grundschule in der Südvorstadt präsentierte die 1A stolz ihre Zuckertüten vor dem Eingang.  © Ove Landgraf

Übrigens sind Dresdens gefragteste Grundschulen die 30. Grundschule "Am Hechtpark" in der Neustadt, die 102. Grundschule "Johanna" in der Johannstadt sowie die 89. Grundschule in Niedersedlitz.

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