Militär-Maschine muss im Dresdner Luftraum kreisen: Bundeswehr äußert sich zum Grund

Dresden - Rund 20 Minuten lang zog eine Militär-Maschine am Donnerstagvormittag ihre Kreise im Dresdner Luftraum. Der Grund dafür ist mittlerweile geklärt.

Ein Bundeswehr-Transporthubschrauber vom Typ "NH90" musste am Donnerstag auf die Landegenehmigung der Dresdner Flughafenlotsen warten. (Symbolfoto)
Ein Bundeswehr-Transporthubschrauber vom Typ "NH90" musste am Donnerstag auf die Landegenehmigung der Dresdner Flughafenlotsen warten. (Symbolfoto)  © Christoph Soeder/dpa

So konnte die Flugsicherung des Airports noch keine Lande-Freigabe für den Helikopter vom Typ "NH90" mit dem Rufzeichen "SONIC36" erteilen, wie das zuständige Transporthubschrauberregiment 30 mit Sitz in Niederstetten (Baden-Württemberg) auf TAG24-Anfrage erklärte. "Es gab eine Warteschleife", so ein Presseoffizier.

Die Maschine sei in den Morgenstunden von der Basis im fränkischen Nordosten nach Sachsen geflogen, um in der Landeshauptstadt bei den Elbe Flugzeugwerken (EFW) gewartet werden zu können. "Dies geschieht flugstundenabhängig", heißt es.

In 2021 hatten die EFW für die "Airbus Helicopters Deutschland" mit der Instandhaltung der NH90-Flotte begonnen. Bis zu 14 Hubschrauber können jährlich einer routinemäßigen Prüfung unterzogen werden.

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Der Auftrag droht jedoch noch in diesem Jahr auszulaufen. EFW-Geschäftsführer Jordi Boto (53) warnte deshalb vor dem unwiederbringlichen Verlust von Fähigkeiten und Zulassungen.

Nach circa 20 Minuten des Kreisens war die Freigabe schließlich erfolgt.
Nach circa 20 Minuten des Kreisens war die Freigabe schließlich erfolgt.  © Screenshot ADS-B Exchange

Das NH90-Programm ist laut Unternehmensangaben das bis dato größte in der EU aufgelegte Programm für Militärhubschrauber mit Fly-by-Wire (elektronischer Flugzeugsteuerung) ausgestatteten Serienhelikoptern.

Titelfoto: Christoph Soeder/dpa

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