Millionäre ohne Zuschlag: Jetzt startet die nächste Runde im Krimi ums Lingnerschloss

Dresden - Mit der Entscheidung des Stadtrates, das Erbbaurecht des Lingnerschlosses vorerst nicht an die Investoren Thomas Bohn (59) und Oliver Kreider (60) zu vergeben, geht der Bieterstreit um das Elbschloss in die nächste Runde.

Auch nach der jüngsten Stadtratssitzung steht das Lingnerschloss vor ungewisser Zukunft.  © DPA/Robert Michael

Da die beiden Millionäre im Vorfeld der Stadtratssitzung angekündigt hatten, sich bei einer Absage zurückziehen zu wollen, könnte der Weg für die zweite Bietergruppe um Bauinvestor Frank Wießner (52) frei werden.

Auf TAG24-Anfrage, ob Bohn und Kreider ein neues Angebot für die Übernahme des Lingnerschlosses unterbreiten werden, teilten die Investoren über ihr Lingner-Forum mit: "Wir respektieren und akzeptieren die Entscheidung des Dresdner Stadtrates. [...] Wir werden die Entscheidung und die daraus resultierende Situation zunächst in Ruhe bewerten."

Unabhängig von der Abstimmung im Stadtrat sei die Zukunft des Lingnerschlosses für sie weiterhin ein "wichtiges Anliegen".

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Auch die zweite Bietergruppe reagierte zunächst zurückhaltend.

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Der Deal mit den Investoren Oliver Kreider (60, l.) und Thomas Bohn (59) ist vorerst vom Tisch. Ob sie ein neues Angebot unterbreiten werden, ließen sie noch offen.  © Hermann Tydecks
Die zweite Bietergruppe um Bauinvestor Frank Wießner (52) will zu Beginn der nächsten Woche eine Entscheidung treffen.  © Steffen Füssel

Am kommenden Montag wolle man die Stadtrats-Entscheidung im Gesellschafterkreis besprechen und anschließend mitteilen, ob man das eigene Angebot anpassen oder ändern werde, sagte Wießner. "Wir hoffen, schnell zu einer Lösung zu kommen", sagte er zu TAG24.

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