Noch immer Störung in Dresden: Deshalb müssen hier alle Züge ausfallen

Dresden - Zugausfälle ohne Ende auf der linkselbischen Strecke zwischen Dresden-Neustadt und Coswig! Bereits seit Donnerstag ist der Betrieb wegen einer Störung stark eingeschränkt. Es rollt weiterhin ein Ersatzverkehr.

Die Oberleitungsmasten am Bahnhof Dresden-Friedrichstadt machen Probleme. Hier darf nur mit maximal 10 km/h gefahren werden. (Archivfoto)
Die Oberleitungsmasten am Bahnhof Dresden-Friedrichstadt machen Probleme. Hier darf nur mit maximal 10 km/h gefahren werden. (Archivfoto)  © Holm Helis

"Durch die geforderte Geschwindigkeits-Reduzierung im Bahnhof Friedrichstadt würden Verspätungen entstehen, weshalb sämtliche Züge der RB31 zwischen Neustadt und Coswig umgeleitet werden", erklärt VVO-Sprecher Christian Schlemper (47) gegenüber TAG24.

Die Fahrten seien mit den zwei Linien nach Cottbus (RE18) und Hoyerswerda (RE15) verknüpft, sodass sich Verzögerungen direkt auch auf diese Verbindungen auswirken würden. "Dabei könnte es dann zu Anschlussverlusten für Reisende kommen", so Schlemper weiter.

Man habe sich deshalb dazu entschieden, noch bis mindestens Dienstag nach Ostern ersatzweise Busse für die entfallenden Halte in Dresden-Friedrichstadt, Cotta, Kemnitz, Stetzsch, Cossebaude, Niederwartha und Radebeul-Naundorf einzusetzen.

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Wie es danach weitergeht, hängt laut VVO auch davon ab, was die Ursachenforschung der Deutschen Bahn ergibt.

Seitens des Infrastrukturbetreibers war bislang nur mitgeteilt worden, dass die Standfestigkeit der Oberleitungsmasten nicht ausreichend ist.

Titelfoto: Holm Helis

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