Paradies für Leckermäuler: In der "Glocke" schlägt die Stunde für Kuchen & Co.

Dresden - Zitronenkuchen, Apfelstreusel, Sandtaler, Marmorkuchen, Schokomoussetorte – das alles und noch viel mehr gibt es wieder im alten Café "Kuchenglocke", das jetzt nur noch "Die Glocke" heißt.

Lisa Schaefer (34) und Tino Götz (30) laden zu Kaffee und Kuchen in "Die Glocke" am Martin-Luther-Platz ein.
Lisa Schaefer (34) und Tino Götz (30) laden zu Kaffee und Kuchen in "Die Glocke" am Martin-Luther-Platz ein.  © Ove Landgraf

Seit voriger Woche betreibt ein junges Quartett das Café am Lutherplatz in Dresden, das bis dato von der Bio-Konditorei und Bäckerei "Bucheckchen" geführt wurde.

"Wir werden auch weiterhin von Bucheckchen beliefert", versichert lachend Lisa Marie Schaefer (34).

Die Psychologin übernahm mit Tino Götz (30), Marwin Heinemann (32) und Natalie Brindle (30) das Café. "Wir vier kommen aus ganz unterschiedlichen Berufen. Aber wir alle haben schon in der Gastro gearbeitet. Wir bringen Erfahrung mit und Begeisterung. Wir lieben es, Menschen zu bewirten."

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Und sie beweisen, wie lecker Nachhaltigkeit schmecken kann. Ob Frühstück (9-14 Uhr) oder Backware - alle Zutaten kommen aus biologischem Anbau. Speisen, Torten, Kuchen, Brot und Brötchen sind vegetarisch oder vegan. Nichts wird weggeworfen. Ware vom Vortag gibt's zum halben Preis. Oder wird an die "Tag2 Bäckerei" in der Kamenzer Straße abgegeben.

"Bleibt immer noch was übrig, rufen wir bei foodsharing an, die Lebensmittel an soziale Einrichtungen abgeben", so Götz.

Die Bucheckchen-Bäckerei gratulierte zur Eröffnung mit einem ganz besonderen Brot.
Die Bucheckchen-Bäckerei gratulierte zur Eröffnung mit einem ganz besonderen Brot.  © Ove Landgraf
Sobald die Sonne lacht, stehen Tische und Stühle vorm Eckcafé "Die Glocke".
Sobald die Sonne lacht, stehen Tische und Stühle vorm Eckcafé "Die Glocke".  © Ove Landgraf

Ab Mai soll es in der "Glocke" auch einen Mittagstisch geben

Oliver Jason Brindle (23) bereitet den äthiopischen Kaffee mit der Profi-Siebträgermaschine zu.
Oliver Jason Brindle (23) bereitet den äthiopischen Kaffee mit der Profi-Siebträgermaschine zu.  © Ove Landgraf

Der Kaffee kann im "recup"-Pfandbecher mitgenommen werden. Noch dazu ist er ein ganz Besonderer. "Wir haben uns für einen äthiopischen Wildkaffee entschieden, der in den Bergwäldern geerntet wird - unter fairen Arbeitsbedingungen und zum fairen Preis", erklärt Lisa.

Das "Café Glocke" (60 Plätze innen, 20 außen) öffnet dienstags bis sonntags (8-18 Uhr). Ab voraussichtlich Mai soll auch ein Mittagstisch angeboten werden.

Titelfoto: Bildmontage: Ove Landgraf (2)

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