Photovoltaik-Offensive in Dresden: Rathaus stellt Solar-Mitarbeiter ein

Dresden - Bis 2035 will Dresden klimaneutral sein. Das hat der Stadtrat in der letzten Sitzung des Jahres beschlossen.

Photovoltaik-Anlagen sollen helfen, bis 2035 Klimaneutralität zu erreichen.
Photovoltaik-Anlagen sollen helfen, bis 2035 Klimaneutralität zu erreichen.  © 123rf/velishchuk, anatoliygleb (Bildmontage)

Damit das klappt, braucht es einen massiven Ausbau der erneuerbaren Energien. Deshalb startet das Rathaus nun eine Photovoltaik-Offensive.

Dafür wurde im Geschäftsbereich von Baubürgermeister Stephan Kühn (43, Grüne) eigens eine "Stabsstelle Klimaschutz und Energiewende" eingerichtet.

Wie das Rathaus mitteilt, besteht sie aus dem bisherigen Klimaschutzstab mit fünf Mitarbeitern und einem neuen Sachgebiet mit zwei Mitarbeitern "zur Entwicklung und Umsetzung einer Photovoltaik-Offensive".

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"In der Stabsstelle Klimaschutz und Energiewende bündeln wir die Expertise unserer Mitarbeiter und erhöhen unsere Schlagkraft gegen die Klima- und Energiekrise", sagt Kühn.

Als eine der ersten Aufgaben soll ein Konzept erstellt werden, auf welchen städtischen Gebäuden Solaranlagen errichtet werden können und welches Potenzial es dafür in der übrigen Stadt gibt. Infrage kommen beispielsweise Kitas, Schulen, Sportstätten sowie Feuerwehr- und Verwaltungsgebäude, aber auch kommunale Garagenanlagen, P+R-Plätze, Parkplätze oder Freiflächen.

Danach werden die Investitionskosten ermittelt und eine Umsetzungsstrategie vorgelegt. Die Mitarbeiter sollen außerdem ein Ansprechpartner für weitere Akteure wie Wohnungsunternehmen sein, um auch dort den Ausbau von Sonnenenergie zu beschleunigen.

Vor der Stadtratssitzung wurde für mehr Klimaschutz demonstriert.
Vor der Stadtratssitzung wurde für mehr Klimaschutz demonstriert.  © Ove Landgraf

Für die Umsetzung der PV-Offensive sind im Haushalt für die kommenden beiden Jahre 950.000 Euro eingeplant.

Titelfoto: 123rf/velishchuk, anatoliygleb (Bildmontage)

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