Sauber! Millionen-Ausbau im Hygiene-Museum

Dresden - Das Deutsche Hygiene-Museum Dresden lässt den Hammer schwingen: Im Seminargebäude "Kopfbau Süd" ist Baustellenzeit. Bis März sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Die kaufmännische Direktorin des Hygiene-Museums, Lisa Klamka (32), und Hans-Hasso Ziegler (62), verantwortlich für die Haustechnik, freuen sich über den Beginn der Sanierungsarbeiten.
Die kaufmännische Direktorin des Hygiene-Museums, Lisa Klamka (32), und Hans-Hasso Ziegler (62), verantwortlich für die Haustechnik, freuen sich über den Beginn der Sanierungsarbeiten.  © Steffen Füssel

Es entstehen zehn Tagungsräume, neue Toiletten und ein Catering-Bereich im Foyer.

Dafür werden insgesamt rund 1,2 Millionen Euro verbaut. Nach Angaben der kaufmännischen Direktorin Lisa Klamka (32) will die Einrichtung so die Grundlage für mehr Veranstaltungen in dem Trakt schaffen.

"2022 wurden unsere Räumlichkeiten etwa 500-mal in Anspruch genommen", erklärte sie. Vor Corona seien es um die 700 Veranstaltungen gewesen. Zu einer solchen Größenordnung möchte das in den 1920er-Jahren errichtete Museum gern zurückfinden.

Dresden: Auf der Suche nach Sprengstoff: Polizeihunde erobern Festung Königstein!
Dresden Lokal Auf der Suche nach Sprengstoff: Polizeihunde erobern Festung Königstein!

Dafür, aber auch, um konkurrenzfähig zu bleiben, braucht es die nötige Infrastruktur.

"Wir schaffen Netzwerkanschlüsse in zahlreichen Räumen", sagt Haustechniker Sascha Fischer. "So lässt sich unter anderem die moderne Beschallungs- und Präsentationstechnik im Marta-Fraenkel-Saal und den Seminarräumen steuern."

Decken-Beamer, an den Wänden installierte Monitore, eine Hörschleife für schwerhörige Besucher, die dimmbare LED-Beleuchtung, ein neues Brandmeldesystem und einzuziehende Schallschutzwände sind weitere Punkte, die umzusetzen sind.

Im Seminargebäude des Hygiene-Museums (l.) haben bis März Bauleute das Sagen.
Im Seminargebäude des Hygiene-Museums (l.) haben bis März Bauleute das Sagen.  © Steffen Füssel

Die Kostensteigerung im Elektrobereich von bis zu 50 Prozent ist bereits einkalkuliert, versicherte Klamka. Sie rechnet damit, dass sich die Investition in drei Jahren amortisieren wird.

Titelfoto: Bildmontage: Steffen Füssel (2)

Mehr zum Thema Dresden Lokal: