Schillerplatz und Blaues Wunder heute gesperrt! Jetzt kommen die Fahrradspuren

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Dresden - Es wird ernst auf dem Blauen Wunder und am Schillerplatz! Am heutigen Sonntag sollen die neuen Radspuren markiert werden.

Auf drei Spuren konnten Autofahrer damals von der Brücke in Richtung Schillerplatz fahren. Jetzt gibt es auf dem Blauen Wunder nur noch eine Fahrbahn je Richtung und im Anschluss zwei auf die Kreuzung.
Auf drei Spuren konnten Autofahrer damals von der Brücke in Richtung Schillerplatz fahren. Jetzt gibt es auf dem Blauen Wunder nur noch eine Fahrbahn je Richtung und im Anschluss zwei auf die Kreuzung.  © Norbert Neumann

Wie die Stadt mitteilt, sollen die Markierungsarbeiten am Sonntag durchgeführt werden. Schon über den ganzen Tag kommt es deshalb zu Beeinträchtigungen im Verkehrsfluss. Am späten Abend geht dann allerdings gar nichts mehr!

Von 20 bis 22 Uhr nämlich werden die Ampeln am Schillerplatz auf die neue Verkehrssituation umprogrammiert und letzte Markierungen auf der Straße aufgetragen.

In der Zeit sind der Platz selbst und die Brücke in Richtung des Schillerplatzes gesperrt.

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Die Stadtverwaltung lässt zudem knapp wissen, dass auch das "umliegende Straßennetz" betroffen sein werde. Es komme zu großflächigen Umleitungen, heißt es in der Mitteilung.

Wer kann, sollte sein Ziel über andere Routen zu erreichen versuchen. Und wer zu der Zeit an der Stelle unterwegs sein muss, "wird gebeten sich auf die geänderten Verkehrsverhältnisse einzustellen", so die Stadt.

Stadt Dresden: Radfahrer auf Blauem Wunder "oftmals gefährdet"

Im September demonstrierten Hunderte Radfahrer für ihre neuen Fahrstreifen.
Im September demonstrierten Hunderte Radfahrer für ihre neuen Fahrstreifen.  © Thomas Türpe

Von den Bauarbeiten nicht betroffen seien der Straßenbahn- und Busverkehr der DVB sowie Fußgänger.

Die neuen Radfahrstreifen seien notwendig, weil jetzt im Vergleich zu 2018 46 Prozent mehr Radfahrer auf der historischen Brücke zwischen Blasewitz und Loschwitz unterwegs seien. Im selben Zeitraum nahm der Autoverkehr um 13 Prozent ab.

"Gegenwärtig sind zwischen Körner- und Schillerplatz keine vom übrigen Verkehr getrennten Radverkehrsanlagen vorhanden, sodass Radfahrende oftmals gefährdet sind", erklärt die Stadt in ihrer Mitteilung.

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Die Fahrradspuren auf dem Blauen Wunder sollen indes nicht um jeden Preis aufrechterhalten werden: Man prüfe jetzt lediglich für maximal ein halbes Jahr, welche Auswirkungen sie auf den übrigen Verkehr haben.

Danach wird entschieden, ob sie bleiben oder wieder wegkommen.

Titelfoto: Norbert Neumann

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