Sirenen ertönen beim bundesweiten Warntag: Das ist anders als bei den Probealarmen
Dresden - Nicht erschrecken! Am heutigen Donnerstag um Punkt 11 Uhr vibrieren, leuchten und lärmen wieder Millionen Smartphones zum bundesweiten Warntag. So werden ebenfalls Radio, Fernsehen, Internet, digitale Anzeigentafeln, Lautsprecher und Sirenen getestet. Auch in der sächsischen Landeshauptstadt wird die Probewarnung ausgelöst.
Und so läuft das Ganze ab: Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe versendet die Probewarnung über das Modulare Warnsystem des Bundes (MoWaS) an angeschlossene Warnkanäle wie beispielsweise Rundfunk- und TV-Sender, Warn-Apps wie NINA und Internetplattformen.
Der Mobilfunkdienst Cell Broadcast schickt die Warnmeldung direkt an alle Smartphones, die eingeschaltet, nicht im Flugmodus sind und deren Betriebssystem sich auf dem aktuellen Stand befindet.
Parallel dazu löst die Integrierte Regionalleitstelle Dresden über 210 im Stadtgebiet installierte elektronische Sirenen das städtische Warnsystem aus. Viele Dresdner kennen das bereits von den vierteljährlichen Probealarmen. "Aber der große Unterschied ist, dass wir dieses Mal einen echten, scharfen Alarm ausführen werden", erklärt Feuerwehr-Pressesprecher Michael Klahre.
Statt einem zwölf Sekunden dauernden Testsignal wie beim Probealarm, ertönt beim bundesweiten Warntag ein einminütiger Heulton. Dieser besteht aus sechs Tönen von jeweils fünf Sekunden Dauer mit jeweils fünf Sekunden Pause.
"Gegen 11.45 Uhr gibt es dann eine Entwarnung, auch wieder über die WarnApps, die Anzeigentafeln, aber natürlich auch über das Sirenen-Warnsystem durch einen einminütigen Dauerton", so Klahre.
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Für Hinweise zum Warntag nicht die Notrufnummern wählen
Wichtig zu wissen: Für die Bevölkerung besteht keine Gefahr, denn es handelt sich um einen Test! Besondere Maßnahmen sind also nicht erforderlich.
Wer Hinweise oder Beobachtungen zum Warntag mitteilen möchte, kann dies über die Social-Media-Kanäle der Feuerwehr Dresden oder per E-Mail an [email protected] tun.
"Wir bitten darum, dass die Notfallnummern 110 und 112 nicht genutzt werden, um Nachfragen zum Warntag zu stellen", appelliert Klahre an die Bevölkerung.
Titelfoto: Bildmontage: Bernd Weißbrod/dpa, Steffen Füssel, Petra Hornig

