Stolperfalle! Roller-Chaos verärgert die Anwohner

Dresden - Kein Durchkommen auf dem Gehweg? In Übigau stehen E-Scooter und Leihräder offenbar immer wieder im Weg. Für Menschen mit Sehbehinderung können die abgestellten Fahrzeuge besonders gefährlich werden. Die Anwohner-Initiative "Barrierefreies Übigau & Mickten" fordert deshalb ein Eingreifen der Stadt.

Laut den geltenden Leitlinien dürfen E-Scooter und Leihräder nicht so abgestellt werden, dass weniger als zwei Meter Gehwegbreite übrig bleiben.  © Bildmontage: privat

"Die Stadtverwaltung versteckt sich hinter bürokratischen Prozessen für das nächste Jahr und sitzt das Problem aus", kritisiert die Initiative.

Nach Angaben der Anwohner müssen Menschen mit eingeschränkter Mobilität teilweise auf die Fahrbahn ausweichen. Auch Blindenleitsysteme würden durch abgestellte Fahrzeuge blockiert.

Ein Schreiben des Amtes für Stadtplanung und Mobilität liegt TAG24 vor. Darin räumt die Stadt ein, dass die Nutzung der Washingtonstraße "zu Überlastungen und gefährlichem Falschparken führen kann".

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Sofortige Lösungen gibt es bislang nicht. Die Stadt prüft zusätzliche virtuelle Abstellstationen und angepasste Parkverbotszonen. Außerdem sollen die Anbieter stärker kontrollieren.

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Die Anwohner nervt es, die Gehwege in der Umgebung immer wieder so sehen zu müssen.  © Bildmontage: privat

Die Sharingleitlinien werden allerdings erst ab Frühjahr 2027 überarbeitet. Auch ein Vorschlag der Initiative, die alte Straßenbahnschleife nahe der Flutrinne als Rückgabeort zu nutzen, wurde abgelehnt. Die Anwohner wollen das Thema am 3. November im Stadtbezirksbeirat Pieschen vortragen.

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