Weil ihn die anderen Spiele langweilten: Dresdner entwickelt nebenbei neue Gaming-App

Dresden - Vollzeitjob und Familienvater - doch ganz nebenbei hat der Dresdner Mustafa Karademir (41) die Spiele-App "PolyTowerz" in seinem Arbeitszimmer programmiert.

Mustafa Karademir (41) lebt mit seiner Frau und seinem Sohn in Dresden. In seiner freien Zeit programmierte er die Spiele-App im Arbeitszimmer.  © Norbert Neumann

Abende und Wochenenden hat der 41-Jährige genutzt, "um dieses Herzensprojekt umzusetzen", erklärt Karademir TAG24.

Bei "PolyTowerz" handelt es sich um ein Tower-Defense-Spiel, bei dem Gegner einen Pfad entlanglaufen. Ziel ist es, sich mithilfe von Türmen, die schießen, vorm Gegner zu beschützen.

Gekommen ist ihm die Idee, weil er von den bisher existierenden Games schnell gelangweilt war. "Die Spiele sind am Anfang stark und werden dann nur noch größer statt schwerer. Also habe ich versucht, ein Tower Defense zu bauen, das mich selbst lange beschäftigt."

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Sechs Monate dauerte es, bis die erste Version spielbar war. Seitdem wird die App immer weiter entwickelt. Mehr Level, mehr Turmarten, mehr Sprachen.

Der Vater eines Sohnes im Kindergartenalter kümmert sich neben seiner Vollzeitstelle als Software-Entwickler für mobile Anwendungen um alles selbst. Dazu zählen: Programmieren, Architektur, Grafik, Musikauswahl, Übersetzungen, App-Store-Seite und Support-Mails. Aber: "Allein heißt nicht ohne Werkzeug. Ich arbeite beim Programmieren mit KI-Assistenz."

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Die App ist kostenlos, derzeit aber nur für Apple-User erhältlich.  © Norbert Neumann

Teures Hobby

Bislang gibt es das Spiel nur für iOS, Android soll bald folgen. Mehr als 100 Leute spielen bereits, Tendenz steigend.

Um das Finanzielle geht es dem Dresdner aber nicht. "Bisher ist es ein teures Hobby. Das Spiel ist kostenlos und finanziert sich über Werbung, die man freiwillig anschaut, um eine Belohnung zu bekommen."

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