Wichtige Aktion für bedürftige Menschen in Dresden gestartet: Jeder kann helfen

Dresden - Die ersten Nächte nahe dem Gefrierpunkt hat Dresden bereits erlebt - höchste Zeit, besonders an wohnungslose und hilfebedürftige Menschen zu denken! Genau das tun der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) und SafeDD. Gemeinsam wurde die "Kältehilfe für Dresden" gestartet. Um Unterstützung wird herzlich gebeten.

Der Arbeiter-Samariter-Bund unterstützt hilfebedürftige Menschen.  © Hannibal Hanschke/ASB

Während sich nach der teils unerträglichen Hitze des Sommers viele von uns auch mal über niedrigere Temperaturen freuen, beginnt für andere ein Kampf gegen Kälte, Nässe und Hunger.

Mit der Kältehilfe wollen der ASB-Regionalverband Dresden e.V., der ASB-Landesverband Sachsen und SafeDD - ein Verein, der Straßensozialarbeit für Erwachsene betreibt - "gemeinsam dort helfen, wo Unterstützung unmittelbar gebraucht wird", heißt es in einer Erklärung an TAG24.

"Mit der Kältehilfeaktion möchten wir ganz konkret und unmittelbar helfen und den Menschen zeigen, dass sie nicht allein sind", sagt Hanna Wagner, Bereichsleiterin beim ASB-Regionalverband Dresden. "Dafür brauchen wir Unterstützung. Jede Geld- und jede Sachspende hilft, Menschen sicherer und wärmer durch die kalte Jahreszeit zu bringen."

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Für Menschen ohne festen Wohnsitz oder Personen, die sich in akuten Notlagen befinden, können niedrige Temperaturen lebensbedrohlich werden, erklärte die Ehrenamtliche auf einer von ihr in Leben gerufenen GoFundMe-Seite. "Wir versorgen wohnungslose und hilfebedürftige Menschen mit warmen Mahlzeiten, wetterfester Ausrüstung und wichtigen Dingen des täglichen Bedarfs."

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Spendenziel für Einsätze in Dresden noch lange nicht erreicht

Besonders im Winter brauchen viele Menschen Hilfe.  © Hannibal Hanschke/ASB

In diesem Winter sind bislang drei Einsätze geplant: am 10. Dezember in Gorbitz sowie Anfang kommenden Jahres am 11. Januar in der Altstadt und am 23. Februar in Prohlis. Dafür wird nun um finanzielle Unterstützung und Sachspenden gebeten.

Man rechnet damit, 150 wohnungslose und hilfebedürftige Menschen zu erreichen, plant deshalb Kosten von 4500 Euro ein. Doch dieses Spendenziel wurde bisher nicht einmal im Ansatz erreicht!

Wer selbst knapp bei Kasse ist, kann auch auf andere Weise helfen: "Bis zum 30. November können in acht ASB-Einrichtungen in Gorbitz, Gruna, Cotta, Cossebaude, Leuben, Schönfeld-Weißig sowie in Kamenz Sachspenden abgegeben werden."

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Besonders werden Hygieneartikel wie Zahnpasta, Duschbad, Handdesinfektionsmittel oder Einwegrasierer benötigt. Weitere Informationen zu Spendenkonten und der Liste der benötigten Produkte erhaltet Ihr auf der Seite des ASB Dresden.

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