So will der Bürgermeister Barrierefreiheit in Dresden fördern

Dresden - Die Zukunft von Dresden ist barrierefrei. Mit dem Programm "Lieblingsplätze für alle" soll Menschen mit Behinderung die Teilhabe am gemeinschaftlichen Leben weiter ermöglicht werden. Die Stadt vergibt nun satte Fördergelder und freut sich über gute Ideen der Dresdner.

Bürgermeister Stephan Kühn (43, Grüne) vergibt Fördergelder für Projekte, die Barrierefreiheit erweitern.
Bürgermeister Stephan Kühn (43, Grüne) vergibt Fördergelder für Projekte, die Barrierefreiheit erweitern.  © Thomas Türpe

380.000 Euro hat der Baubürgermeister für das kommende Jahr vom Freistaat zur Verfügung: "Es geht zum einen um Barrierefreiheit im öffentlichen Raum, aber auch um den Ausbau im Gebäudebereich", erklärt Stephan Kühn (43, Grüne). Um das zu erreichen, sind Anträge auf Projektförderung nötig.

"Wir rufen dazu auf, Förderanträge bis 25.000 Euro zu stellen und die Gelder, die wir haben, zu nutzen", bekundet Stadtplaner Thomas Köhler (56).

In den vergangenen zehn Jahren hat Dresden rund 3,2 Millionen Euro Fördergelder investiert und damit 181 Projekte realisiert.

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Darunter kleine Projekte wie den Umbau eines Taxis, das auch Rollstühle mitnehmen kann (Kosten: 7000 Euro).

Für die Teilhabe aller am gemeinsamen Leben: Uwe Hauschild (67, v.l.), vom Blinden- und Sehbehindertenverband Sachsen e.V und Stadtplaner Thomas Köhler (56).
Für die Teilhabe aller am gemeinsamen Leben: Uwe Hauschild (67, v.l.), vom Blinden- und Sehbehindertenverband Sachsen e.V und Stadtplaner Thomas Köhler (56).  © Norbert Neumann

Oder größere Investitionen für zum Beispiel eine rollstuhlgerechte Zufahrt in einen Röntgenraum (28.000 Euro): "Woran es in den letzten Jahren mangelte, sind Arztpraxen und Gastronomien. Da hoffen wir dieses Mal auf mehr Beteiligung", so Köhler. Einsendung der Förderanträge bis zum 31. Dezember unter: www.dresden.de/barrierefrei-bauen .

Titelfoto: Thomas Türpe

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