Sozialarbeit an Dresdner Schulen per Eilantrag gerettet

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Dresden - Dresdens Schulsozialarbeiter können ihre Arbeit vorläufig wieder aufnehmen. Den Weg frei dafür machte jetzt der Jugendhilfeausschuss.

Auch Schüler am Bertolt-Brecht-Gymnasium Dresden hatten für den Erhalt der Schulsozialarbeit protestiert.
Auch Schüler am Bertolt-Brecht-Gymnasium Dresden hatten für den Erhalt der Schulsozialarbeit protestiert.  © Bertolt-Brecht-Gymnasium Dresden

Dort stimmten die Räte am Donnerstag einem fraktionsübergreifenden Eilantrag zu, der "endlich die komplette vorläufige finanzielle Förderung der Schulsozialarbeit sichert", wie die SPD-Fraktion mitteilt.

Damit werde der Beschluss des Stadtrates endlich umgesetzt.

Die betroffenen Projekte, die Anfang April aufgrund Geldmangels eingestellt werden mussten, erhalten damit laut SPD rückwirkend finanzielle Mittel.

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"Somit können die Fachkräfte an den Schulen nun wieder sicher ihre Arbeit aufnehmen und fortführen", so Hendrik Müller (31), Sprecher für Kinder-, Jugend- und Familienpolitik der SPD-Fraktion.

Aber: "Es ist ärgerlich und nicht im Sinne der Kinder und Jugendlichen, dass es zu Kontaktabbrüchen kam. Das lag vor allem an der späten Haushaltseinbringung und den absurden Kürzungsplänen im Jugendhilfebereich", kritisiert Müller. Die jetzige vorläufige Förderung schaffe eine erste Sicherheit, die reguläre Entscheidung zur Schulsozialarbeit soll im Juni fallen.

Titelfoto: Bertolt-Brecht-Gymnasium Dresden

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