Endlich wieder Zuschauer auf Galopprennbahn!

Von Jens Sorge

Dresden - Nach einer langen Sommerpause galoppieren am Samstag in Seidnitz wieder die Vollblüter. Endlich und erstmals in diesem Jahr sind wieder Besucher zugelassen - immerhin 2609 Tickets sind nur online auf etix.com erhältlich.

Favorit im mit 12.000 Euro dotierten Jugendpreis ist Flitsch vom Kölner Trainer Markus Klug.
Favorit im mit 12.000 Euro dotierten Jugendpreis ist Flitsch vom Kölner Trainer Markus Klug.  © galoppfoto.de/Frank Sorge

Rennvereins-Präsident Michael Becker erleichtert: "Die bisherigen Renntage waren bezüglich der Stimmung einfach nur traurig und nicht im Sinne des Erfinders."

Zahlreiche führende Jockeys mit Champion Bauyrzhan Murzabayev und Maxim Pecheur an der Spitze sind dabei, wenn sich ab 13.30 Uhr die Startboxen öffnen und neun Rennen mit stattlichen 91 Pferden die Zuschauer in Atem halten.

Chancen rechnen sich natürlich auch wieder die vier heimischen Trainer aus, die insgesamt 21 ihrer Schützlinge an den Start bringen. 

Die größte Zahl kommt aus dem Rennstall von Stefan Richter.Zwei seiner zehn Rösser starten im neu belebten Jugendpreis. 

Dieses traditionelle Rennen für den jüngsten Jahrgang ist dem persönlichen und finanziellen Engagement des Rennvereins-Mitglieds Uwe Jahn und seiner Firma CBD Immobilien und Hausverwaltung GmbH zu verdanken. 

"Wir fühlen uns dazu verpflichtet", betont Jahn, "das von unseren Vätern und Großvätern in unsere Hände gelegte Kulturgut Pferd zu erhalten und zu pflegen."

Rennvereins-Mitglieds Uwe Jahn, hier mit Tochter Elaine und Lot 123, hat dafür gesorgt, dass der Jugendpreis wieder neu belebt wurde.
Rennvereins-Mitglieds Uwe Jahn, hier mit Tochter Elaine und Lot 123, hat dafür gesorgt, dass der Jugendpreis wieder neu belebt wurde.  © galoppfoto.de/Frank Sorge

Als Favorit des mit 12.000 Euro dotierten Rennens gilt der vom Kölner Trainer Markus Klug herausgebrachte Flitsch. Klug schickt auch für den Buchmacher ALBERS-Steher-Cup einen interessanten Bewerber vom Rhein an die Elbe, doch ist mit Claudia Barsigs verbesserten Canaletto ein hochaktueller heimischer Bewerber im Feld. Das längste Dresdner Rennen (2950 m) wird seit vielen Jahren von dem auf der Rennbahn tätigen Buchmacher unterstützt.

Gern gesehen in Seidnitz sind auch diesmal Gäste aus Polen, der Slowakei und Tschechien.

Titelfoto: galoppfoto.de/Frank Sorge

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