"Trampelfläche" verschönert: 13.000 Zwiebeln für den Frühling

Dresden - Erst zerstört und platt getreten, jetzt von den Anwohnern wieder aufgehübscht: Mit Arbeitshandschuhen, Pflanzholz und Schaufeln bewaffnet, machten sich am Donnerstagnachmittag Dresdner im Südwesten der Stadt ans Werk, auf rund 258 Quadratmetern insgesamt 13.000 Blumenzwiebeln am F.-C.-Weiskopf-Platz (Plauen) einzupflanzen.

Seit April wird der Platz am Rathaus im Dresdner Stadtteil Plauen aufgearbeitet. Schon im November soll der Müllerbrunnen saniert und vielleicht schon Ende des Jahres ein etwa 1,10 Meter hoher Haarnadelzaun aufgestellt werden.  © Norbert Neumann

"Der Platz wird stückweise saniert. Im April haben wir mit der Instandsetzung angefangen, nachdem das hier zu einer Trampelfläche wurde. Es ist auch ein Gartendenkmal, das wir jetzt auch mit einem historisch nachempfundenen Haarnadelzaun schützen werden", erklärt Projektleiterin Jana Kaden (60) vom Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft.

Außerdem wird bereits im November der angrenzende Müllerbrunnen saniert.

Greta (8) freut sich besonders, die Grünfläche aufzumotzen, und hat ihre Oma und Mutter im Schlepptau: "Wir haben auch einen Garten und immer, wenn irgendwo eine Pflanzaktion ist, sind wir dabei. Und ich bin aufgeregt, im Frühling zu sehen, was wir alles gepflanzt haben."

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Projektleiterin Jana Kaden (60) vom Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft ist gespannt, ob sich die insgesamt 13.000 weißen Krokus-, Narzissen- und Traubenhyazinthenzwiebeln im kommenden Jahr auf dem F.-C.-Weiskopf-Platz zeigen werden.  © Norbert Neumann
Andreas Mende (75, r.) hofft, dass "wir die Leute hier nun sensibilisieren können, dass der Platz nach der Instandhaltung auch so erhalten bleibt".  © Norbert Neumann
Das Drei-Generationen-Gespann Uta (73, v.l.), Greta (8) und Madlen (41) wünschen sich, dass der Platz nach der Instandsetzung nicht mehr so stark zertrampelt wird.  © Norbert Neumann

Auch die 36-jährige Anwohnerin Henriette Uhlig ist dabei

Anwohnerin Henriette Uhlig (36) hofft, dass die eingesetzten Zwiebeln im kommenden Jahr den Platz hell leuchten lassen.  © Norbert Neumann

Auch für Anwohnerin Henriette Uhlig (36) ist der Platz am Rathaus schützenswert.

"Ich mache mich gerne nützlich. Ich komme aus einer Kleinstadt, da ist das gang und gäbe. Aber in Dresden ist es manchmal schwer, Angebote zu finden, wo man aktiv werden kann. Jetzt freue ich mich aufs nächste Jahr, wenn alles blüht", betont sie.

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