Dresden - Erst zerstört und platt getreten, jetzt von den Anwohnern wieder aufgehübscht: Mit Arbeitshandschuhen, Pflanzholz und Schaufeln bewaffnet, machten sich am Donnerstagnachmittag Dresdner im Südwesten der Stadt ans Werk, auf rund 258 Quadratmetern insgesamt 13.000 Blumenzwiebeln am F.-C.-Weiskopf-Platz (Plauen) einzupflanzen.
"Der Platz wird stückweise saniert. Im April haben wir mit der Instandsetzung angefangen, nachdem das hier zu einer Trampelfläche wurde. Es ist auch ein Gartendenkmal, das wir jetzt auch mit einem historisch nachempfundenen Haarnadelzaun schützen werden", erklärt Projektleiterin Jana Kaden (60) vom Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft.
Außerdem wird bereits im November der angrenzende Müllerbrunnen saniert.
Greta (8) freut sich besonders, die Grünfläche aufzumotzen, und hat ihre Oma und Mutter im Schlepptau: "Wir haben auch einen Garten und immer, wenn irgendwo eine Pflanzaktion ist, sind wir dabei. Und ich bin aufgeregt, im Frühling zu sehen, was wir alles gepflanzt haben."
Auch die 36-jährige Anwohnerin Henriette Uhlig ist dabei
Auch für Anwohnerin Henriette Uhlig (36) ist der Platz am Rathaus schützenswert.
"Ich mache mich gerne nützlich. Ich komme aus einer Kleinstadt, da ist das gang und gäbe. Aber in Dresden ist es manchmal schwer, Angebote zu finden, wo man aktiv werden kann. Jetzt freue ich mich aufs nächste Jahr, wenn alles blüht", betont sie.