Schleuser flüchtet vor Polizei und rast mit vollbesetztem Auto gegen Transporter

Jämlitz (Brandenburg) /Bad Muskau - Heftiger Unfall im brandenburgischen Jämlitz nahe Bad Muskau! Nach einer Verfolgungsjagd mit der Polizei raste ein Autofahrer mit vollbesetztem Wagen erst gegen eine Treppe und anschließend gegen ein anderes Fahrzeug.

Der Schleuser raste gegen eine Treppe, die beim Aufprall beschädigt wurde.
Der Schleuser raste gegen eine Treppe, die beim Aufprall beschädigt wurde.  © xcitepress

Der schwarze Audi Q7 mit polnischem Kennzeichen sollte gegen 0.30 Uhr im sächsischen Bad Muskau von der Polizei kontrolliert werden.

Dessen Fahrer hatte allerdings andere Pläne und flüchtete mit seinem Auto in Richtung Jämlitz. An der Bundesstraße 115 bog er dann Richtung Krauschwitz ab.

In Jämlitz, im brandenburgischen Landkreis Spree-Neiße, fuhr der Mann dann über einen Grünstreifen und dann durch einen Vorgarten.

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Anschließend krachte er mit seinem Wagen gegen einen gemauerten Treppenaufgang, der beim Aufprall stark beschädigt wurden.

An einem abgestellten Transporter endete schließlich die wilde Verfolgungsjagd: Der Flüchtige prallte frontal gegen das Fahrzeug und kam zum Stehen.

Im Fahrzeug sollen sich laut TAG24-Informationen insgesamt sechs Personen befunden haben. Drei davon wurden in Gewahrsam genommen. Bei den sechs Geschleusten handelt es sich um vier Syrer, einen Ägypter sowie einen Eriträer zwischen 16 und 45 Jahren ohne Aufenthaltserlaubnis.

Der Fahrer wurde festgenommen, wobei der 28-jährige Ukrainer laut Polizei "erheblichen Widerstand" leistete. Er wurde anschließend in ein Krankenhaus in Weißwasser gebracht.

Die Verfolgungsjagd mit der Polizei endete im Ortsteil Jämlitz an einem Transporter.
Die Verfolgungsjagd mit der Polizei endete im Ortsteil Jämlitz an einem Transporter.  © xcitepress

Gegen den 28-jährigen Ukrainer leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des "Einschleusens von Ausländern unter lebensgefährdenden Bedingungen" ein. Er soll noch am Freitag dem Haftrichter vorgeführt werden.

Titelfoto: xcitepress

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