Dresden - Mit seiner farbenfrohen Schnauze und ebensolchem Hinterteil gehörte Mandrill-Männchen Napo (24) seit seinem Einzug 2008 zu den Besuchermagneten des Dresdner Zoos. Doch nun musste der Primat eingeschläfert werden.
Veränderungen an der Wirbelsäule und eine Hüftgelenksarthrose verursachten chronische Schmerzen, schränkten Napos Beweglichkeit erheblich ein.
Auch mit Schmerzmitteln konnte seine Lebensqualität nicht verbessert werden.
Hinzu kam ein deutlicher Gewichtsverlust, er zog sich immer mehr zurück, konnte seine Rolle als Anführer der Gruppe nicht mehr ausfüllen.
Napo hat in Dresden elf Nachkommen gezeugt. Ob ein neues Männchen einzieht, wird im Rahmen des Zuchtprogramms EEP entschieden.