Trauer um Känguru Horst: Ausgebüxtes Beuteltier von Zug erfasst

Erfurt - Das am Mittwochabend in Erfurt ausgebüxte Känguru Horst ist tot.

Das mutige Abenteuer endete für Känguru Horst tödlich.
Das mutige Abenteuer endete für Känguru Horst tödlich.  © Landespolizeiinspektion Erfurt

Laut Angaben der Polizei wurde das Beuteltier tot im Gleisbereich nahe dem Wasserturm in Fahrtrichtung Weimar/Apolda, Bahnkilometer 105, gefunden.

Derzeit gehen die Beamten davon aus, dass das Känguru von einem Zug erfasst worden sei und den daraus resultierenden Zusammenprall nicht überlebte.

Das Beuteltier, das von einer Privatperson gehalten wurde, konnte sich am Mittwoch aus seinem Gehege befreien. Im Anschluss war Horst auf eigenen Pfoten in Thüringens Landeshauptstadt unterwegs. In die Suche waren die Landes- sowie die Bundespolizei Erfurt involviert.

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Als das Känguru in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag im Bereich der Weimarischen Straße nahe der Bahngleise gesichtet worden war, suchte die Bundespolizei gezielt in dem Bereich nach dem Tier - jedoch vergeblich. Auswirkungen auf den Bahnverkehr hatte die Absuche keine.

Auch am Donnerstag suchten der Besitzer sowie die Beamten ohne Erfolg nach Horst. Nun die traurige Nachricht. Wegen der Bergung des Tierkadavers mussten die Hauptbahnstrecken in der Nacht zu Freitag - zwischen 0.07 Uhr und 0.20 Uhr - gesperrt werden.

Der Eigentümer des Tieres wurde über das Auffinden des Tieres informiert.

Titelfoto: Landespolizeiinspektion Erfurt

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