Brand in Frankfurter Schule: War es ein Anschlag, weil dort Hilfsgüter für die Ukraine gelagert wurden?
Frankfurt am Main - Ein Brand in einer Frankfurter Schule löste am Freitag einen Großeinsatz der Feuerwehr aus. War es ein gezielter Anschlag gegen Hilfsgüter für die Ukraine? Der Verdacht steht im Raum, das Staatsschutz-Kommissariat ermittelt und sucht Zeugen!
Beamte der Kriminalpolizei stießen in der Viktor-Frankl-Schule im Stadtteil Dornbusch auf Spuren, aufgrund derer sie davon ausgehen, "dass unbekannte Täter den Brand vorsätzlich gelegt haben", wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Frankfurt am Samstag erklärte.
"Vor dem Hintergrund, dass in dem betroffenen Gebäudeteil Sachspenden und Hilfsgüter für die Ukraine eingelagert waren, wurde das Staatsschutz-Kommissariat in die weiteren Ermittlungen eingebunden", hieß es weiter.
Die Polizei hat demnach den Verdacht, dass es ein gezielter Anschlag gewesen sein könnte: Der Staatsschutz befasst sich mit Ermittlungen zu politisch motivierten Verbrechen!
Das Polizeipräsidium Frankfurt sucht Zeugen, die Hinweise zu dem Brand in Frankfurt-Dornbusch geben können. Die Kripo ist unter der Telefonnummer 06975554099 erreichbar.
Feuer in der Viktor-Frankl-Schule in Frankfurt löste Großeinsatz aus
Das Feuer in der Viktor-Frankl-Schule brach gegen 2.30 Uhr in der Nacht zu Freitag aus. Anwohner bemerkten den Brandgeruch und schlugen Alarm.
Die Feuerwehr rückte mit zahlreichen Kräften aus, in der Spitze waren mehr als 150 Feuerwehrleute im Einsatz. Auch Angehörige des Technischen Hilfswerks (THW) und der Werkfeuerwehren des Unternehmens Infraserv Höchst und des Frankfurter Flughafens kamen zum Einsatz.
Der Brand führte am frühen Freitagmorgen vorübergehend zu einer intensiven Geruchsbelästigung in Frankfurt. Über Warn-Apps wurde die Bevölkerung dazu aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Auch nach dem Löschen der offenen Flammen zog sich der Einsatz noch lange hin, da die verkohlten Hilfsgüter aufwendig abgeräumt werden mussten, um etwaige Glutnester zu entdecken.
Titelfoto: privat

