Frankfurt am Main - Ein Mann mit einem Messer und einer Machete hat Alarm am Hauptbahnhof Frankfurt ausgelöst: Umgehend rückten Bundespolizisten aus, sie hatten einen Polizeihund dabei.
Der Vorfall ereignete sich am späten Montagabend, wie die Bundespolizeiinspektion Frankfurt am Mittwochmorgen mitteilte.
Demnach bemerkten Zeugen den Messermann gegen 23.45 Uhr am Bahnsteig neun. Als die Polizisten eintrafen, war der Mann noch da.
Die Beamten sprachen den 56-Jährigen an und forderten ihn unmissverständlich auf, das Messer und die Machete niederzulegen. "Dieser Aufforderung kam die Person nicht nach und lief auf die eingesetzten Kräfte zu", ergänzte ein Sprecher.
Nun drohten die Polizisten damit, ihren Diensthund gegen den Mann einzusetzen. Die Androhung zeigte Wirkung, der 56-jährige Deutsche legte die beiden Klingen auf den Boden. Danach ließ er sich widerstandslos festnehmen.
Der Mann wurde "nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen", hieß es abschließend.