Schüsse und Verfolgungsjagd in Frankfurt wegen Streit um 25-jährige Frau

Frankfurt am Main - Mehrere Schüsse fielen, später verfolgte ein Audi einen Tesla: Der Vorfall am späten Montagabend in Frankfurt-Riederwald rief die Polizei auf den Plan, ein 39-jähriger Mann wurde festgenommen!

Schüsse in Frankfurt-Riederwald am späten Montagabend: Mehrere Streifenwagen rückten aus. (Symbolbild)  © Jan Woitas/dpa

Eine 25 Jahre alte Frau stieg gegen 22.50 Uhr in der Görresstraße in den Tesla ihres 40-jährigen Lebensgefährten, wie das Polizeipräsidium Frankfurt am Dienstag mitteilte.

"Kurz nachdem sie zugestiegen war, sei ihr 39-jähriger Ex-Partner mit seinem Audi vorgefahren und unvermittelt von hinten auf den geparkten Tesla aufgefahren", gab ein Polizeisprecher die Aussage der jungen Frau wieder.

Nach dem Crash soll der 39-Jährige mehrere Schüsse aus seinem Auto heraus abgefeuert haben. Die 25-Jährige stieg aus dem Tesla aus und setzte sich in den Audi ihres Ex-Partners, um den Mann zu beruhigen. Doch diese Maßnahme misslang.

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Der 39-Jährige "sei dann jedoch an dem Tesla vorbeigefahren, habe sich vor diesen gesetzt und sei dann im Rückwärtsgang erneut gegen den Tesla gefahren", hieß es weiter.

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Polizeieinsatz in Frankfurt-Riederwald: Beamte entdecken "zugriffsbereite Handfeuerwaffe"

Die Frankfurter Polizei entdeckte eine Pistole, die sich als Schreckschusswaffe herausstellte. (Symbolbild)  © Carsten Rehder/dpa

Der Tesla-Fahrer versuchte in der Folge, mit seinem Wagen zu fliehen. Der 39-Jährige verfolgte ihn aber mit seinem Audi. Während dieser Verfolgungsjagd alarmierte der 40-Jährige mit seinem Mobiltelefon die Polizei.

Mehrere Streifenwagen rückten nach Frankfurt-Riederwald aus und stoppten den Audi an der Ecke Am Erlenbruch/Schäfflestraße. Die 25-Jährige wurde befreit, der 39-Jährige wurde festgenommen.

In einem Fach der Fahrertür wurde eine "zugriffsbereite Handfeuerwaffe" entdeckt, die sich "später als Schreckschusspistole herausstellte".

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Die Pistole wurde ebenso beschlagnahmt wie der Audi. "Bei der anschließenden Tatort-Absuche sicherten die Beamten zudem eine abgefeuerte Knallpatrone", ergänzte der Sprecher noch.

Gegen den 39-Jährigen werde "nun unter anderem wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und versuchter gefährlicher Körperverletzung" ermittelt.

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