Wohnungsmarkt und Co.: Das sind die größten Probleme der Frankfurter

Frankfurt am Main - Die meisten Frankfurter fühlen sich gut und sicher in ihrer Stadt - vorausgesetzt, sie haben eine bezahlbare Wohnung.

Ältere Wohnhäuser sind im Stadtteil Sachsenhausen unweit des neuen Henninger Turms, einem Wohnturm mit luxuriösen Wohnungen, zu sehen. (Symbolbild)
Ältere Wohnhäuser sind im Stadtteil Sachsenhausen unweit des neuen Henninger Turms, einem Wohnturm mit luxuriösen Wohnungen, zu sehen. (Symbolbild)  © DPA/Arne Dedert

Denn der Wohnungsmarkt gelte weiterhin als das zentrale Problemfeld der Stadt, sagte der für Statistik zuständige Dezernent Jan Schneider (CDU) am Dienstag bei der Vorstellung der 27. Frankfurter Bürgerbefragung.

62 Prozent der deutschen und fast die Hälfte der ausländischen Frankfurter nannten den Wohnungsmarkt als größtes Problem.

Im Mittelpunkt der Kritik standen bei 36 Prozent die hohen Mieten und bei 23 Prozent das als nicht ausreichend empfundene Wohnungsangebot. Die Befragung ist vom Dezember 2019.

Die Verkehrs-Situation stand bei 38 Prozent der Bürger auf Platz zwei der drängendsten Stadt-Probleme - ein Zuwachs um elf Prozent-Punkte im Vergleich zum Vorjahr.

Noch nie fühlten sich die Frankfurter sicherer

Mehr als ein Fünftel (21 Prozent) kritisierte die öffentlichen Verkehrsmittel, die damit ebenfalls so negativ wie noch nie zuvor gesehen wurden mit einem Zuwachs um sechs Prozentpunkte. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind in der Statistik noch nicht enthalten.

Wie bereits im Vorjahr wurde das Thema Sauberkeit in den Vordergrund gerückt. Noch nie beurteilten so viele Frankfurter ihre Stadt als schmutzig - insgesamt 37 Prozent, ein Plus um fünf Prozentpunkte.

Beim Thema öffentliche Sicherheit hingegen gab es kaum Klagen. "Noch nie fühlten sich die Frankfurter sicherer als in den letzten beiden Jahren", hieß es.

Titelfoto: DPA/Arne Dedert

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