Von Mona Wenisch
Frankfurt am Main - Am Samstag kommt es wieder zu einer großen Demonstration in Frankfurt, doch diesmal ist es nicht "Gen Z regelt". Auf dem Römerberg haben sich rund 1000 Menschen versammelt, der Grund ist die Verleihung des Freiheitspreises der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung an den iranischen Oppositionspolitiker Reza Pahlavi (66).
Der älteste Sohn des 1979 gestürzten Schahs von Iran nimmt den Preis stellvertretend für das iranische Volk an.
Bereits einige Stunden vor der Verleihung demonstrierten zahlreiche Menschen. Auf dem Römerberg und rund um die Paulskirche waren viele Protestierende mit Flaggen, Fahnen und Plakaten unterwegs. Die Polizei sprach von etwa 1000 Menschen auf dem Römerberg.
Reza Pahlavi lebt im Exil in den USA. Er hat sich als Übergangsführer ins Spiel gebracht, falls das seit dem Sturz des Schahs herrschende Ajatollah-Regime in Teheran stürzen sollte.
Viele sehen die Rolle des 66-Jährigen allerdings kritisch, besonders wegen der monarchistischen Vergangenheit des Landes. Pahlavi hat aber auch zahlreiche Unterstützer.