Trotz Feuer in Spenden-Lager: Frankfurter Hilfsgüter-Lkw geht in die Ukraine

Von Jonas Krause

Frankfurt am Main - Trotz eines Brandes in einem Lager von "Frankfurt for Ukraine" hat sich ein Hilfskonvoi des Vereins auf den Weg in das vom Krieg erschütterte Land gemacht.

Die Initiative "Frankfurt for Ukraine" unterstützt das vom Krieg erschütterte Land mit Sachspenden. (Archivbild)  © Helmut Fricke/dpa

Bei dem Feuer war ein Teil der vorgesehenen Hilfsgüter zerstört worden. Laut Innenministerium ermitteln Polizei und Staatsschutz wegen des Verdachts auf Brandstiftung. 

Ein Lastwagen mit knapp 14 Tonnen Sachspenden ist den Angaben zufolge nun in Richtung Charkiw aufgebrochen. An Bord sollen unter anderem Medikamente, Schlafsäcke und Heizgeräte sein.

Der Transport nur zwei Wochen nach dem Brand sei ein großer Erfolg für die Initiative "Frankfurt for Ukraine", teilte das Ministerium mit. 

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Über den Hilfskonvoi sagte der hessische Innenminister Roman Poseck (56, CDU): "Dieser Einsatz verdient Anerkennung und Respekt."

Sollte sich der Verdacht eines gezielten Brandanschlags auf das Lager bestätigen, wäre dies eine besonders verwerfliche Tat, die sich "unmittelbar auch gegen Menschlichkeit und Solidarität richten" würde.

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Vor zwei Wochen hatte es in dem Lager für die Spenden gebrannt. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung.  © privat

Innenminister Poseck: Hessen unterstützt Ukraine weiter

Laut Mitteilung hat das Land Hessen seit Kriegsbeginn bereits 154 Hilfskonvois mit einem Warenwert von mehr als 14,8 Millionen Euro organisiert.

"Für die Hessische Landesregierung steht außer Frage, dass wir weiter unverbrüchlich an der Seite der Ukraine stehen", betonte Poseck.

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