Von Jonas Krause
Frankfurt am Main - Trotz eines Brandes in einem Lager von "Frankfurt for Ukraine" hat sich ein Hilfskonvoi des Vereins auf den Weg in das vom Krieg erschütterte Land gemacht.
Bei dem Feuer war ein Teil der vorgesehenen Hilfsgüter zerstört worden. Laut Innenministerium ermitteln Polizei und Staatsschutz wegen des Verdachts auf Brandstiftung.
Ein Lastwagen mit knapp 14 Tonnen Sachspenden ist den Angaben zufolge nun in Richtung Charkiw aufgebrochen. An Bord sollen unter anderem Medikamente, Schlafsäcke und Heizgeräte sein.
Der Transport nur zwei Wochen nach dem Brand sei ein großer Erfolg für die Initiative "Frankfurt for Ukraine", teilte das Ministerium mit.
Über den Hilfskonvoi sagte der hessische Innenminister Roman Poseck (56, CDU): "Dieser Einsatz verdient Anerkennung und Respekt."
Sollte sich der Verdacht eines gezielten Brandanschlags auf das Lager bestätigen, wäre dies eine besonders verwerfliche Tat, die sich "unmittelbar auch gegen Menschlichkeit und Solidarität richten" würde.