Frankfurter Oberbürgermeister-Stichwahl: Für diesen Kandidaten spricht sich der "Bahnbabo" aus!

Frankfurt am Main - Der als "Bahnbabo" bekannte Straßenbahnfahrer Peter Wirth (62), der bei der ersten Runde der Frankfurter OB-Wahl auf Platz vier gelandet ist, unterstützt nun den SPD-Kandidaten Mike Josef (40).

Peter Wirth alias "Der Bahnbabo" von Frankfurt ist für seinen Spagat mittlerweile zumindest in ganz Hessen berühmt.
Peter Wirth alias "Der Bahnbabo" von Frankfurt ist für seinen Spagat mittlerweile zumindest in ganz Hessen berühmt.  © Boris Roessler/dpa

"Ich werde mich auf jeden Fall positionieren und es wird nicht Uwe Becker sein", sagte der 62-Jährige am Montag in Frankfurt.

Es gebe mehr Schnittmengen mit Josef, etwa im Bereich Verkehr oder im Sozialen, erklärte er. Zudem müsse die jüngere Generation gefördert werden: "Es gibt so viele junge Leute, die sich auf dem Abstellgleis befinden, die direkt Richtung Prellbock fahren. Und das ist eine ganz schlimme Sache." Diese dürften nicht länger abgehängt werden.

Im Rennen um den OB-Posten hatte am Sonntag niemand die erforderliche absolute Mehrheit erhalten. Die meisten Stimmen erhielt nach dem vorläufigen Ergebnis Uwe Becker (53, CDU) mit 34,5 Prozent, es folgte Mike Josef (SPD) mit 24,0 Prozent. Die beiden treffen nun bei einer Stichwahl am 26. März aufeinander.

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Die Grünen erklärten am Montag, sie würden noch besprechen, "ob und in welcher Form wir zur Unterstützung eines Kandidaten aufrufen". Ihre Kandidatin, Manuela Rottmann (50), hatte mit 21,3 Prozent nur Platz drei erreicht. Das war zwar das beste Ergebnis für die Grünen bislang bei einer OB-Wahl in Frankfurt. Doch bei der vergangenen Kommunalwahl war die Partei noch als stärkste Kraft hervorgegangen.

"Wir werden in den nächsten Tagen den Wahlkampf und das Ergebnis analysieren und uns mit Fraktion, Magistrat und unseren Mitgliedern austauschen, damit wir gestärkt in den Landtagswahlkampf einsteigen", hieß es.

Titelfoto: Boris Roessler/dpa

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