Tödliche Schießerei in Hamburg: Drittes Opfer aufgetaucht

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Hamburg - Am Dienstagabend sind auf einem Gewerbehof nahe des Fernsehturms und den Hamburger Messehallen im Stadtteil St. Pauli zwei Menschen durch Schüsse ums Leben gekommen! Ein drittes Opfer wurde schwer verletzt.

Die Polizei sperrte das Gebiet um das Fabrikgelände an der Lagerstraße weiträumig ab.
Die Polizei sperrte das Gebiet um das Fabrikgelände an der Lagerstraße weiträumig ab.  © NEWS5 / Sebastian Peters

Wie ein Sprecher des Lagedienstes der Polizei Hamburg gegenüber TAG24 bestätigte, wurden die Einsatzkräfte kurz nach 21.30 Uhr von Zeugen alarmiert, die Schussgeräusche von einem Gewerbehof an der Lagerstraße gehört hatten.

Die alarmierten Einsatzkräfte trafen vor Ort auf zwei schwerverletzte Personen mit Schussverletzungen. Beide Männer erlagen noch am Einsatzort ihren Verletzungen.

Einer der Männer (47) wurde leblos auf einem Parkplatz gefunden. Das zweite Opfer entdeckten die Einsatzkräfte noch im Gebäude des Fabrikgeländes. Seine Identität ist den Angaben zufolge bislang nicht abschließend geklärt.

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Am Mittwochmittag teilte die Polizei zudem überraschend mit, dass es ein drittes Opfer gibt. Ein 48-Jähriger hatte sich nach der Tat selbstständig in ein Krankenhaus begeben. Auch er soll eine Schussverletzung erlitten haben. Lebensgefahr bestehe nach bisherigen Erkenntnissen jedoch nicht.

In dem betroffenen Gebäude sind unter anderem der Fleischgroßhändler Delta Fleisch, das Restaurant Delta Bistro sowie der Boxclub "Universum Box Promotion" ansässig.

Die Spurensicherung war bis spät in die Nacht im Einsatz.
Die Spurensicherung war bis spät in die Nacht im Einsatz.  © NEWS5 / Sebastian Peters

Die Polizei sucht Zeugen

Eine Fahndung mit rund mit zwei Dutzend Einsatzwagen wurde sofort eingeleitet.
Eine Fahndung mit rund mit zwei Dutzend Einsatzwagen wurde sofort eingeleitet.  © NEWS5 / Sebastian Peters

Die Hintergründe der Tat waren laut Polizeisprecher weiterhin unklar.

Nach ersten Erkenntnissen gehen die Ermittler davon aus, dass eine "Tatvorbeziehung" bestand und Opfer und Täter sich kannten.

Nach Angaben der Polizei wurden umgehend Fahndungsmaßnahmen mit zwei Dutzend Streifenwagen, Einsatzkräften der Bundespolizei, Diensthundführern sowie eine Drohne eingeleitet. Bis jetzt jedoch ohne Erfolg.

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Inzwischen hat neben dem Landeskriminalamt auch die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen aufgenommen.

Die Polizei Hamburg sucht nun nach Zeugen. Wer im Zusammenhang mit der Tat verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder weitere Hinweise zum Geschehen geben kann, wird gebeten, sich unter Telefonnummer 040/4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.

Erstmeldung um 6.48 Uhr, aktualisiert um 12.27 Uhr.

Titelfoto: NEWS5 / Sebastian Peters

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