Großer Andrang zum Verkaufsstart von Silvester-Knallern in Hamburg

Hamburg - Nach zwei recht stillen Silvesternächten sind die Schlangen vor Hamburger Geschäften zum Verkaufsstart von Böllern und Raketen lang.

Menschen stehen in der Billstraße in einer Warteschlange, um Silvesterfeuerwerk zu kaufen.
Menschen stehen in der Billstraße in einer Warteschlange, um Silvesterfeuerwerk zu kaufen.  © Marcus Brandt/dpa

"Die Leute haben großes Bedürfnis, wieder zu knallen", sagte der Geschäftsführer eines Ladens für Feuerwerkskörper in Hamburg-Mitte, Ewald Egg, am Donnerstag.

Von der derzeitigen Krise merke er wenig, seine Umsätze seien auf dem Niveau von 2019.

Die Kunden konnten auch vorbestellen. Aber: "Viele Kolleginnen und Kollegen haben bereits vor Wochen die Annahme von Vorbestellungen eingestellt, da sie entweder ausverkauft sind oder keine Kapazitäten beim Transport mehr haben", sagte der Vorsitzende des Bundesverbands für Pyrotechnik und Kunstfeuerwerk, Ingo Schubert. Der Trend gehe hin zum umweltfreundlichen und leisen Feuerwerk.

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Zwei Jahre lang waren der Verkauf und das Abbrennen von Feuerwerk in Deutschland verboten, um die Krankenhäuser in der Pandemie nicht weiter zu belasten. Nun darf wieder geböllert und geknallt werden - aber nicht überall.

In Hamburg bleibt das Abfeuern von Feuerwerksraketen und Böllern rund um die Binnenalster und auf dem Rathausmarkt verboten.

Titelfoto: Marcus Brandt/dpa

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