Tränengas-Einsatz bei Demo auf St. Pauli: Mehrere Verletzte

Hamburg - Während eines Demoaufzugs unter dem Motto "Damals wie heute: Wer sich nicht bewegt, spürt seine Fesseln nicht!" ist es am Sonnabend auf St. Pauli nach TAG24-Informationen zu einer Kesselbildung mit anschließendem Tränengaseinsatz gekommen. 15 Personen sollen verletzt worden sein. TAG24 war vor Ort.

Polizisten am Einsatzort an der U-Bahn-Station "Feldstraße"
Polizisten am Einsatzort an der U-Bahn-Station "Feldstraße"  © Kathrin Breer

Der Demonstrationszug mit mehreren Hundert angemeldeten Teilnehmern setzte sich am Nachmittag im Hamburger Schanzenviertel Richtung Karolinenviertel (St. Pauli) und zurück in Bewegung.

Auf Höhe der U-Bahnstation "Feldstraße" ist es gegen 17.50 Uhr zu einer Kesselbildung und Tränengaseinsatz und offenbar auch zu Rangeleien gekommen.

Laut der Journalistin Kathrin Breer, die sich zufällig vor Ort aufhielt, soll es zu rund 15 Verletzten gekommen sein. Darunter auch drei Sanitäter. Davon berichteten mehrere Beteiligte und Sanitäter.

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Die Verletzungen sollen sowohl vom Tränengaseinsatz, der unter Nichtberücksichtigung der Passanten, darunter auch Kleinkinder, an der belebten U-Bahnstation stattfand, als auch aus den Rangeleien mit den Einsatzkräften herrühren.

Abtransport von Verletzten nach Demo an der Feldstraße

Auf Nachfrage im Lagezentrum der Polizei wurde der Einsatz bestätigt, weitere Angaben konnten jedoch nicht gemacht werden. TAG24 liegt das Videomaterial vor.

Titelfoto: Kathrin Breer

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