Hunderte Slime-Herstellungssets aus China von Zoll vernichtet

Hamburg - Der Zoll verhinderte am Mittwoch in Hamburg die Einfuhr von knapp 500 gesundheitsschädlichen Slime-Herstellungssets.

Das Spielzeug wurde unter zollamtlicher Überwachung vernichtet.
Das Spielzeug wurde unter zollamtlicher Überwachung vernichtet.  © Hauptzollamt Hamburg

Dies teilte am Donnerstag das Hauptzollamt Hamburg mit.

Demnach wurden die 480 schädlichen "Slime Herstellungssets für Kinder" in einem aus China stammenden Container entdeckt.

Laut Mitteilung hätte der Schleim nicht mehr als 300 Milligramm Bor pro Kilogramm enthalten dürfen. Festgestellt wurde jedoch eine Menge von teilweise 826 Milligramm Bor pro Kilogramm.

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"Die Herstellungssubstanzen für den Knetschleim hat den Grenzwert für Bor um fast das Dreifache überschritten und darf nicht in die Hände von Kindern gelangen", so Pressesprecherin Kristina Severon.

Borsäure könne laut Severon über die Haut in den Körper aufgenommen werden und in zu hoher Konzentration Folgen wie beispielsweise Durchfall und Erbrechen hervorrufen.

Das Spielzeug wurde unter zollamtlicher Überwachung vernichtet.

Titelfoto: Hauptzollamt Hamburg

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