Teilabriss von einsturzgefährdetem Haus: Gute Nachrichten für die Betroffenen

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Hamburg - Licht am Ende des Tunnels: Für die vom Teilabriss des einsturzgefährdeten Hauses in der Holstenstraße betroffenen Mieter konnte eine "temporäre Wohnlösung" gefunden werden. Das teilte das Bezirksamt Altona am Mittwoch mit.

Das einsturzgefährdete Haus in der Holstenstraße nach dem Teilabriss. Nun gibt es eine Lösung für die betroffenen Mieter.
Das einsturzgefährdete Haus in der Holstenstraße nach dem Teilabriss. Nun gibt es eine Lösung für die betroffenen Mieter.  © Christian Charisius/dpa

Demnach steht in der Chemnitzstraße, weniger als einen Kilometer Fußweg entfernt, ein Haus bereit, in dem die gesamte Hausgemeinschaft vorübergehend gemeinsam unterkommen kann. Der Umzug soll im Laufe des Septembers erfolgen.

Das besagte Gebäude war aufgrund einer Neubauplanung für den Rückbau vorgesehen und stand deshalb leer. Die geplanten Arbeiten wurden in Absprache mit dem Spar- und Bauverein altoba nun verschoben, sodass die Betroffenen bis zu zwei Jahre dort unterkommen können.

"Ich freue mich sehr, dass die altoba der Hausgemeinschaft ein Angebot machen wird, das ermöglicht, dass die Bewohner*innen als Hausgemeinschaft in unmittelbarer Nähe zusammenbleiben können", betonte Bezirksamtsleiter Dr. Sebastian Kloth (45).

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Die "prekäre Lage" der Betroffenen habe viele Menschen in der Hansestadt und darüber hinaus "tief bewegt", verdeutlichte Kloth. Seit der Evakuierung des Hauses leben die Mieter in Übergangslösungen.

Wie geht es nach dem Teilabriss weiter?

Nach dem Teilabriss hatten sie in den vergangenen Tagen die Möglichkeit, im Schutt noch einmal nach persönlichen Gegenständen zu suchen.

Als Nächstes soll vor Ort noch einmal eine Bewertung durch einen Statiker erfolgen - geklärt werden muss unter anderem, ob und zu welchem Zeitpunkt die beiden benachbarten Gebäude wieder genutzt werden können.

Titelfoto: Christian Charisius/dpa

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