Halter finden ihren Schimmel tot auf der Koppel: Treibt ein Pferde-Schänder sein Unwesen?

Kassel - Pferdebesitzer machten am Dienstagnachmittag im Landkreis Kassel eine schockierende Entdeckung: Ihr etwa 20 Jahre alter Schimmel lag tot auf seiner Koppel bei Trendelburg-Langenthal.

Der Tierarzt konnte nicht ausschließen, dass dem Schimmel die tödlichen Verletzungen mutwillig zugefügt worden waren. (Symbolbild)  © Bild-Montage: 123rf/maryart21, 123rf/sdm1984

Wie ein Sprecher der Kasseler Kripo am Mittwoch mitteilte, habe das Tier Verletzungen im Bereich den Unterbauchs aufgewiesen, die ihm möglicherweise mutwillig zugefügt worden waren. Deshalb wandten sich die Halter an die Polizei, die jetzt wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt.

Laut den Haltern hatten sie das Pferd zuletzt lebend gegen 10 Uhr auf der Koppel gesehen. Als sie dann gegen 15.30 Uhr zurückkehrten, war das Tier bereits tot. Die Koppel liege an einem Feldweg nahe der Deiseler Straße, sagte der Polizeisprecher.

Ein sofort hinzugerufener Tierarzt habe nicht ausschließen können, dass der Schimmel vorsätzlich getötet wurde.

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Polizei sucht Zeugen: Wer hat im Bereich der Koppel verdächtige Beobachtungen gemacht

Die Polizei ermittelt jetzt wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. (Symbolbild)  © 123rf/foottoo

Die polizeilichen Ermittlungen in diesem Zusammenhang laufen. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Unterstützung und sucht Zeugen: Wer hat am Dienstag zwischen 10 und etwa 15.30 Uhr verdächtige Beobachtungen - etwa Personen oder Fahrzeuge - im Bereich der Koppel gemacht?

Hinweise nehmen die Ermittler unter der Rufnummer 0561-910 entgegen.

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