"Müssen die schützen, die uns schützen": Hessens Innenminister verurteilt Gewalt gegen Polizei nach Pokal-Chaos

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Von Michael Bauer

Schlüchtern - Der hessische Innenminister Roman Poseck (56, CDU) hat die immer wieder aufflammende Gewalt gegen Polizeibeamte nach den heftigen Ausschreitungen am Freitagabend im DFB-Pokal scharf verurteilt.

Roman Poseck (56, CDU) verurteilte Gewalt gegen Polizisten aufs Schärfste.
Roman Poseck (56, CDU) verurteilte Gewalt gegen Polizisten aufs Schärfste.  © Florian Wiegand/dpa

Mit Hinweis auf die mehr als 30 Polizistinnen und Polizisten, die am Freitagabend bei massiven Ausschreitungen im Südwest-Derby zwischen Mannheim und dem 1. FC Kaiserslautern verletzt wurden, sagte er: "So darf es nicht weitergehen. Wir müssen die schützen, die uns schützen."

Bei seinem Besuch bei der Polizeischau in Schlüchtern (Main-Kinzig-Kreis) erinnerte der Minister auch an den vor einem Jahr bei einem Einsatz getöteten saarländischen Polizisten Simon Bohr (†34).

"Dieses schreckliche Ereignis verdeutlicht die Gefahren und Risiken, die mit dem Polizeiberuf verbunden sind", sagte Poseck.

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Im vergangenen Jahr wurden in Hessen laut Innenministerium mehr als 5500 Einsatzkräfte Opfer von Gewalt - ein neuer Höchststand.

Beim DFB-Pokalspiel am Freitag zwischen Mannheim und Kaiserslautern wurden mehrere Polizisten verletzt.
Beim DFB-Pokalspiel am Freitag zwischen Mannheim und Kaiserslautern wurden mehrere Polizisten verletzt.  © Uwe Anspach/dpa
Ein Jahr nach den tödlichen Schüssen auf Polizeioberkommissar Simon Bohr (†34) erinnert Völklingen an den Polizisten.
Ein Jahr nach den tödlichen Schüssen auf Polizeioberkommissar Simon Bohr (†34) erinnert Völklingen an den Polizisten.  © Laszlo Pinter/dpa

Angriffe auf Menschen, die anderen helfen, seien absolut inakzeptabel, sagte Poseck. Das gelte auch für Angriffe auf Feuerwehrleute, Rettungskräfte und die vielen weiteren Helferinnen und Helfer.

Titelfoto: Florian Wiegand/dpa, Uwe Anspach/dpa, Laszlo Pinter/dpa

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