Fritzlar - Im nordhessischen Fritzlar ist an einem unbeschrankten Bahnübergang ein Zug mit einem Kleintransporter zusammengestoßen. Der Fahrer erlitt dabei nach ersten Erkenntnissen schwere Verletzungen.
Wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte, wurden die Einsatzkräfte gegen 12.30 Uhr zu dem Unfall am Bahnübergang Pappelallee gerufen.
Laut Feuerwehr war der Transporter nach der Kollision vom Zug etwa 100 Meter weitergeschoben worden.
Die Bundespolizei ist zurzeit dabei, den genauen Hergang zu ermitteln.
Die 18 Personen im Zug blieben unverletzt. Ersatzverkehr brachte sie im Anschluss ans Ziel.
Der Fahrer des Kleintransporters wurde von einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht. Auch ein Hubschrauber war vor Ort.
Insgesamt waren 20 Feuerwehrleute sowie der Rettungsdienst, die Bundespolizei und ein Notfallmanager der Deutschen Bahn im Einsatz.
Laut dem Bürgermeister von Fritzlar gilt der Bahnübergang als problematisch: Es war bereits der zweite Unfall dort innerhalb von fünf Monaten. Im vergangenen Juni war der Mercedes eines 71-jährigen Fahrers von einem Zug erfasst und ebenfalls mitgeschleift worden.