Über 200.000 Euro weg: 60-Jähriger aus Offenburg fällt auf perfide Masche rein

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Offenburg - Ein 60-jähriger Mann aus Offenburg ist Opfer einer perfiden Betrugsmasche im Internet geworden. Über eine Dating-Plattform ließ er sich zu vermeintlich lukrativen Geldanlagen verleiten und verlor dabei rund 200.000 Euro.

Über eine Dating-Plattform lockten Betrüger einen 60-Jährigen in die Falle. (Symbolfoto)
Über eine Dating-Plattform lockten Betrüger einen 60-Jährigen in die Falle. (Symbolfoto)  © Monika Skolimowska/dpa

Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, ereignete sich der sogenannte "Cybertrade Fraud" (Geldanlagebetrug im Internet) zwischen März und Juni 2026. Geblendet von dem Versprechen auf hohe Renditen investierte der 60-Jährige über eine Online-Plattform einen beträchtlichen Geldbetrag.

Als der Offenburger schließlich sein investiertes Kapital sowie die angeblichen Gewinne ausgezahlt haben wollte, forderten die Hintermänner von dem Mann eine weitere Zahlung in Höhe von 45.000 Euro.

Die Polizei geht derzeit davon aus, dass die bereits investierten 200.000 Euro unwiederbringlich in die Hände der Betrüger gefallen sind.

Polizei warnt vor "Cybertrading-Fraud"

Die Beamten in Offenburg warnen eindringlich vor dieser Betrugsmasche. Kriminelle locken dabei im Internet gezielt mit kleinen Einstiegsbeträgen für Aktien oder Kryptowährungen und gaukeln auf täuschend echt wirkenden Webseiten schnelle, hohe Gewinne vor.

Geben die Opfer den falschen Brokern nach und investieren mehr, bricht der Kontakt bei einer Auszahlungsforderung meist ab. Die Polizei rät deshalb, bei außergewöhnlich hohen Gewinnversprechen misstrauisch zu sein.

Anleger sollten sich vorab genau über die genutzte Trading-Plattform informieren, sich nicht unter Druck setzen lassen und niemals fremden Personen Fernzugriff auf den eigenen Rechner gewähren. Seriöse Anbieter verlangen zudem niemals Ausweiskopien per WhatsApp oder E-Mail.

Weitere Informationen können unter www.polizei-beratung.de eingeholt werden.

Titelfoto: Monika Skolimowska/dpa

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