Kleinkind lebensbedrohlich misshandelt! Fällt heute das Urteil?

Landshut - Eine junge Frau soll ihre kleine Tochter derart schwer misshandelt haben, dass das Kind notoperiert werden musste.

Im Prozess gegen eine 25-jährige Mutter, die ihr damals zweijähriges Kind misshandelt haben soll, könnte nun das Urteil fallen.
Im Prozess gegen eine 25-jährige Mutter, die ihr damals zweijähriges Kind misshandelt haben soll, könnte nun das Urteil fallen.  © Daniel Karmann/dpa

Seit Anfang Februar wird der Fall vor dem Landgericht Landshut verhandelt.

Die Staatsanwältin wirft der 25-Jährigen aus dem Landkreis Erding Misshandlung von Schutzbefohlenen und gefährliche Körperverletzung vor.

Am Montag (11.45 Uhr) werden die Plädoyers und das Urteil erwartet.

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Den Ermittlungen nach soll die Frau kurz vor Weihnachten 2018 ihrer damals zweijährigen Tochter eine elektrische Zahnbürste in die Scheide gerammt haben - zur Strafe, weil das Kind die Zähne nicht haben putzen wollen und sich zuvor eingenässt hatte.

Aufgrund der "vaginalen Pfählungsverletzung" habe das Mädchen zu verbluten gedroht und notoperiert werden müssen.

Zu Prozessbeginn wies die Frau jede Schuld von sich und deutete an, ihr damaliger Freund könnte die Tat begangen haben.

Titelfoto: Daniel Karmann/dpa

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