Junge (15) gewürgt: Volksfest-Schläger muss in den Knast

Chemnitz - Er hatte im vergangenen Mai einen Teenager (15) auf einem Volksfest in Annaberg-Buchholz (Erzgebirgskreis) brutal geschlagen und gewürgt. Dafür muss Intensivtäter Stephan H. (33) für mehrere Jahre hinter Gitter.

Intensivtäter Stephan H. (33) muss für mehr als vier Jahre ins Gefängnis.
Intensivtäter Stephan H. (33) muss für mehr als vier Jahre ins Gefängnis.  © Haertelpress/Harry Härtel

Das Chemnitzer Amtsgericht stufte bei der Urteilsverkündung den Tatvorwurf herunter.

Stephan H. wurde nicht mehr wegen versuchten Totschlags verurteilt, wie beim Prozessauftakt von der Staatsanwaltschaft gefordert, sondern wegen gefährlicher Körperverletzung.

Unter Einbeziehung einer vorherigen Verurteilung wurde der Angeklagte in der vergangenen Woche zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von vier Jahren und drei Monaten verurteilt.

Zwickau: Schärferes Urteil gegen Kinderschänder
Gerichtsprozesse Chemnitz Zwickau: Schärferes Urteil gegen Kinderschänder

Darüber hinaus muss Stephan H. ein Schmerzensgeld in Höhe von 2500 Euro an sein Opfer zahlen und die Kosten des Verfahrens übernehmen.

Der Marktplatz in Annaberg-Buchholz. Hier fand im Mai 2022 das Streetfood-Festival statt, bei dem es in einer Nebenstraße zur Gewalttat kam.
Der Marktplatz in Annaberg-Buchholz. Hier fand im Mai 2022 das Streetfood-Festival statt, bei dem es in einer Nebenstraße zur Gewalttat kam.  © Sven Gleisberg

Der ausgebildete Mechatroniker und Vater eines Jugendlichen besitzt neben dieser Verurteilung insgesamt 18 Vorstrafen.

Titelfoto: haertelpress/Harry Härtel, Sven Gleisberg

Mehr zum Thema Gerichtsprozesse Chemnitz: