Elfte Strafe! Jurist muss jetzt selbst in den Knast

Dresden - Sein Schweigen half ihm nicht. Khamzat E. (35) wurde vom Landgericht Dresden zu vier Jahren und sechs Monaten Knast verurteilt. Für die Kammer war erwiesen, dass der vorbestrafte Jurist aus Tschetschenien diverse schwere Taten beging. Unter anderem hatte er die Lehrerinnen seiner Töchter bedroht!

Khamzat E. (35) wurde nun verurteilt.  © Picxell

Die Pädagoginnen aus der Oberschule in der Neustadt hatten berichtet, wie sich der fünffache Vater bei einem Gespräch in der Schule in Rage redete und letztlich drohte: "Fass mein Kind an und ich töte dich!"

Der Vorsitzende Richter fand dafür klare Worte: "Es ist dramatisch, wenn Lehrer in so einer Form bedroht werden. Pädagogen, die sich um die Bildung Ihrer Kinder kümmern, so anzugehen, hat uns sprachlos gemacht."

Allein für diese Bedrohung setzte es acht Monate Haft!

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Außerdem war für das Gericht erwiesen, dass Khamzat mit Landsleuten versuchte, im Drogenmilieu Schutzgeld zu erpressen.

Er habe dabei als Anführer fungiert, unter anderem einem Opfer 400 Euro unter Schlägen "abgenommen".

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Die Sache war allerdings aufgeflogen, weil die Polizei ihrerseits diese Dealer überwachte. Prompt hörte sie entsprechende Telefonate mit.

Mit diesem Urteil kassierte Khamzat die elfte Strafe in Deutschland. Der Richter dazu: "Sie missbrauchen das Gastrecht."

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